11.05: Die "Busch" ist da -...
Wir freuen uns über Ihre Spenden
10.05: Tag der (offenen)...
verlegt ins bat!!!! ab 12.00 Uhr
10.05: Freude über...
Presseerklärung der Hochschule für...
Die Tageszeitung junge Welt, 14.05.2012 - Aktionen gehen über das ursprüngliche Ziel hinaus
Berliner Morgenpost, 12.05.2012 - Jubel war gestern
Neues Deutschland, 12.05.2012 - Erfolgreich auf den Busch geklopft
Berliner Filmfestivals, 11.05.2012 - Generation Protest 2.0: Rettet den Neubau!
Berliner Zeitung, 11.05.2012 - Berliner Posse mit Happy End
Der Tagesspiegel, 11.05.2012 - Alles auf Null
Berliner Morgenpost, 11.05.2012 - Ab in die Mitte
FAZ, 10.05.2012 - Kein Dach überm Kopf
Süddeutsche Zeitung, 09.05.2012 - Politisches Theater
SPD Reinickendorf unterstützt Hochschule, 09.05.2012
Welt Online 09.05.2012, Nina Hoss kritisiert Berliner Landespolitik
Der Tagesspiegel, 09.05.2012 - SPD-Basis will Neuubau für Schauspielschule
Spiegel Online, 09.05.2012 - Gottschalk lädt Jauch-Störer in Sendung
FAZ, 08.05.2012 - Berliner Schauspielschule Ernst Busch in der Krise
Der Tagesspeigel, 08.05.2012 - Der Neubau kommt, der Neubau kommt nicht
Berliner Zeitung, 08.05.2012 - Schauspielstudenten besetzen Studiobühne
Welt Online, 07.05.2012 - Bildungssenatorin für Neubau der Busch-Schule
SPD in Pankow für Neubau „Ernst Busch“
Neues Deutschland, 07.05.2012 - Das falsche Exempel
Der Tagesspiegel, 06.05.2012 - Ringelpiez mit Abschneiden
Berliner Zeitung, 06.05.2012 - Streit um Schauspielschule in Berlin
inforadio, 04.05.2012 – Ernst-Busch-Schauspielschule in Not
Welt Online, 04.05.2012 - Ulrich Matthes macht sich für die Ernst-Busch-Schule stark
Berliner Zeitung, Birgit Walter, 03.05.2012 - Das Hickhack um die Ernst Busch ist anmaßend und verantwortungslos
Tagesspiegel, Christa Roth, 04.05.2012 - Im Protest-Camp der Jungschauspieler
Welt Online, 04.05.2012 - Bitte baut unser Haus in Mitte
Märkische Allgemeine, Jan Sternberg, 04.05.2012 - Protest: Festival für Neubau der „Busch“
rbb-kultur, 03.05.2012 - Intendanten für Zentralstandort
Welt Online, 03.05.2012 - Ernst-Busch-Schauspielschüler kämpfen für Neubau
Berliner Morgenpost, 03.05.2012 - Ernst-Busch-Schauspielschüler kämpfen mit Zelten für den Neubau
Tagesspiegel, 24.04.2012 – Ein Heim für die Stars von morgen
Berliner Zeitung, 28.04.2012 - Weiter im Asbest-Bau
taz, 26.04.2012 - Neuer Akt im Drama "Ernst Busch"
Neues Deutschland, 28.04.2012 - Zentraler Standort der Schauspielschule Ernst Busch steht in Frage
Berliner Morgenpost, 23.04.2012 - Stars kämpfen für ihre Schauspielschmiede
"Bereits seit fünf Jahren findet am Osterwochende im Berliner Maxim Gorki Theater das Festival der Kunsthochschulen statt. Ohne Druck präsentiert sich dort der Schauspiel- und Regie-Nachwuchs. Für uns ging Ute Büsing gucken, was der so macht."
inforadio kultur, Ute Büsing. 10.04.2012
Reißende Herzen, Tränenströme, übermeisterte Sinne – der junge Goethe hat an nichts gespart, um sein Trauerspiel „Clavigo“ (1774) so wirkungsmächtig wie nur möglich zu machen. Hemmungslose Liebe, Intrige und Verrat bietet er in immer neuen Steigerungen auf, bis zum Schluss-Seufzer über einer schönen bräutlichen Leiche: „Ich vergehe.“ Lilja Rupprecht vergeht nicht. Sie hat das Stück als Regiestudentin im 3. Studienjahr der Ernst-Busch-Hochschule im Studiotheater bat unverschämt veralbert.
Auf den ersten Blick. Denn was sie da auf die Bühne knallt, hat Witz und Tempo, ist unwiderstehlich gerade in aller Albernheit."
Der Tagesspiegel, Christoph Funke, 17.03.2012
an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ bringen den Grimmschen Märchenklassiker „Schneewittchen“ mit einem neuen Anstrich auf die Bühne."
Kulturkurier Niedersachsen, 27.02.2012
"Viel Beifall für die intelligente und witzige Bühnenversion einer klassischen Kleist-Vorlage."
artoscript, Horst Rödiger, Dezember 2012
"Es spielen Studierende der Ernst-Busch-Hochschule im 3. Studienjahr Schauspiel. Und die Regisseurin findet für sie alle interessantes Rollenmaterial. Die Inszenierung vernachlässigt die traumatischen Partien nicht, den Horror von Gemeinheit, Folter und Rassismus, den Danny eher als Zeuge denn als Täter bei seinem Einsatz im Irak wahrgenommen hat. Aber die Gewalt und Gemeinheit brechen eher schockartig in das Geschehen, das sich sonst streckenweise grotesk und beinahe parodistisch komisch ansieht."
kultturradio rbb, Peter Hans Göpfert, 03.12.2011
"Ein Panoptikum des Unangepassten, das hier in der Regie von Margarete Schuler präsentiert wird - auf einer leergefegten Bühne, deren Blickfeld lediglich durch eine Stanniol-Rückwand begrenzt wird und auf die aus luftiger Höhe zu Beginn eine ganze Ladung symbolträchtigen Mülls herunterfällt. Die Regie konzentriert sich erfolgreich auf die Profilierung der vorgeführten Typen, ..."
artoscript, Horst Rödiger, Dezember 2012
„Steinberg ist Student an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst (HfS) "Ernst Busch". Sein Studienfach: Puppenspiel. "Ach, das kann man studieren?", ist oft die erste Reaktion, wenn der 22-Jährige über seine Arbeit spricht. Etwa zehn junge Leute beginnen jedes Jahr ihre vierjährige Ausbildung an der HfS zum Puppenspieler.“
„Mit Puppen lässt sich oft viel mehr sagen als im Schauspiel. Christoph Levermann hat sich die Rolle von Brechts Baal, die er als Schauspieler viele Male vortrug, selber erst richtig abgenommen, als er diese zur Aufnahmeprüfung als Puppe darbot. Eine Puppe könne eben auch Dinge sagen, die ein Schauspieler nicht darf. Wie früher der Kasper.“
Berliner Morgenpost, 14.11.2011, Susanne Walter
„Kerstin Graßmann soll bei dieser Gelegenheit als deutsche Prinzessin dem britischen Prinzen Harry zugeführt werden, um der Welt eine neue Traumhochzeit nach bewährtem Muster zu schenken.“
„die Bühnenperformance, in deren Verlauf die uns täglich begleitenden Show-Absurditäten mit leichter Hand mal zitiert und mal travestiert werden. Agathe Chion, die selbst als Maitresse de plaisir auftritt, hat dafür entzückende Akteure zur Hand, die mit Hingabe und Überzeugungskraft ihre drollig-absurden Rollen ausfüllen.“
artoscript, Horst Rödiger, November 2011
„Die Besonderheit des Stückes in der Inszenierung von Astrid Griesbach (HfS): Erstmals agieren im Weihnachtsmärchen Puppen neben Schauspielern. So erwachen Kater Findus, die kleinen Fantasiewesen „Mucklas“ sowie diverse Gegenstände erst dank der beiden famosen Puppenspieler Anna Tkatsch und Stephan Siegfried (beide Studierende im 4. Studienjahr Puppenspielkunst an der HfS) zum Leben.“
Rhein Zeitung Koblenz, 07.11.2011, Christiane Hausding
"Einst Pferdebahnhof, Straßenbahndepot, dann Werkstatt für die Busse Berlins –
in den Uferstudios spinnt der Zeitgeist das Thema Bewegung fort. Als
späte Antwort auf die Forderung nach einem Tanzhaus entstand in Berlin
ein Ort für zeitgenössischen Tanz. Motor dieses Projekts war die
lebendige freie Tanz- und Performance-Szene selbst. Die Synergie aus
qualifizierter Lehre, künstlerischer Produktion und Bühnenrealität ist
ein Glücksfall."
"Als der Tanzplan der Kulturstiftung des Bundes sich für das Pilotprojekt HUZ
stark machte, sagten auch die Politiker „ja“ zur Kooperation zwischen
Universität der Künste, der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch
und der freien Szene. Die Klassenlotterie kam mit 4,3 Millionen Euro für
den Umbau der Werkstätten auf. Das HZT ist mit fünf Studios potentester
Mieter der Uferstudios. Die Tanzfabrik, Berlins ältestes Zentrum für
zeitgenössischen Tanz, nutzt permanent zwei Räume, das ada-Studio einen.
Eine große Küche vereint alle. Die restlichen sechs Ateliers werden für
Proben, Workshops, Laboratorien, Showings und Aufführungen temporär
vermietet."
Goethe-Institut e. V., Internet-Redaktion, Oktober 2011, Irene Sieben
„Der Professor für Puppenspielkunst kann kommen - einer, der den Schauspielschülern zeigt, wie es sich auch mit digitalen Medien, mit Animation und Trickfilm im Puppenspiel arbeiten lässt. Für die Schauspielschule Ernst Busch in Berlin ist das Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre, kurz Qualitätspakt, eine große Sache.
»Neben der neuen Professur können wir zwei Stellen im akademischen Mittelbau besetzen«, sagt der Kanzler der Hochschule, Kai Schlegel.“
Die Zeit, academics.de, Kristin Haug, 20.10.2011
„Mit „standing ovations“ ist am Samstag, 15.10.11 die Serie von 10 Vorstellungen der Brecht-Inszenierung „The Good Person of Setzuan“ in der Regie von Peter Kleinert und mit der Musik von Jürgen Beyer im Chosky-Theater in Pittsburgh (Pennsylvania) erfolgreich zu Ende gegangen.
Die beiden Dozenten der HfS „E. Busch“ hatten das Stück gemeinsam mit 17 Studierenden der renommierten School of Drama an der Carnegie Mellon University Pittsburgh in einer intensiven 6wöchigen Probenphase erarbeitet. Dabei wurden sie mit völlig neuen Spielweisen und Annäherungen an den Stoff konfrontiert, die mit Begeisterung aufgenommen wurden.
Im nächsten Jahr werden diese Studierenden ihren Weg in das professionelle Berufsleben mit „showcases“ in New York und Los Angeles beginnen.“
„This was a pleasant production with good music, good acting and good staging - an entirely enjoyable evening of theater.“
Stephen Brockmann (for Communications from the International Brecht Society)
Read the complete review: wendyarons.wordpress.com/2011/10/14/the-good-person-of-setzuan-at-cmu/
Alexander Lang inszeniert "Leonce und Lena" im BAT
"Es ist - bei aller unanfechtbaren Trostlosigkeit - ein ziemlich beglückender Abend geworden. Einmal deshalb, weil die Trost-, Illusions- und Sinnlosigkeit der menschlichen Existenz zu nachgeordneten Attributen werden, wenn man über die erste menschliche Fähigkeit verfügt: spielen zu können. Deshalb, lieber Leonce, unser Vorschlag: Besser ein Theater bauen, als in einem ewigen Sommerurlaub versauern.
Das anthroposophische Spielenkönnen bekommt nun in einer Schauspielschule einen ganz und gar praktischen Boden eingezogen. Lang und die Ausstatterin Simone Pätzold mit ihren gauklerischen Kostümen haben alles daran gesetzt, dass dieser Boden hält. Die Technik und die Formalität des Spielens werden herausgestellt und weisen wiederum auf die verhängnisvolle Mechanik bei Büchner - auf die prinzipielle Ununterscheidbarkeit von Menschen und Puppen.
Die Spielweise ist gymnastisch bis zur Verrenkung, gesichtsakrobatisch bis zur Grimasse, sprech-etüdisch bis zur Giggelspuckbrüllerei. Sehr komisch, weil gekonnt."
Berliner Zeitung, Ulrich Seidler, 17.09.2011
"Leonce und Lena" im Studiotheater bat
"Eine geheimnisvolle Welt tut sich auf, mit Wesen in vornehmen oder farbenfrohen Kostümen. Eine Welt, in der mit den Möglichkeiten gespielt wird, die der Mensch, vielleicht, hat. Prinz Leonce, gespielt von Christian Löber (wie alle Darsteller Studierender im dritten Studienjahr) bringt diesen aus dem Leben Gefallenen mit geschliffener Disziplin auf die Bühne.
Da will einer aus sich heraus, und bleibt gefangen in sich selbst. Diese scheinbar steife Würde löst sich dann in Anmut auf. Aus den Begegnungen mit dem springlebendigen, hintersinnigen Freund Valerio (Patrick Bartsch), mit dem Zeremonienmeister (Andy Klinger) und den anderen Hofschranzen werden Funken geschlagen, gibt es genau fixierte Bewegungsabläufe, blüht eine geradezu „redende“ Körpersprache auf. Das gilt auch für die Frauen – die Rosetta der Antonia Bill wirbelt wie ein kreiselndes Porzellanpüppchen über die Bühne, Runa Schaefers Prinzessin Lena zelebriert emanzipatorischen Witz. Bleibt der machtmüde König Peter (Moritz Gottwald), bemitleidenswert, aber aufrecht, fremd im eigenen Königreich.
Alexander Lang hat Büchners Text souverän montiert. Er verzichtet auf das dramaturgische Gerüst der drei Akte, auf Orts- und Zeitbestimmung, das Politische tritt in den Hintergrund. Bewusstseinsströme rücken dafür ins Blickfeld, ein Ringen um geistige Klarheit."
Der Tagesspiegel, Christoph Funke, 16.09.2011
Was tun eigentlich Schauspieler? Ein bisschen spielt jeder Mensch Theater. Jetzt gibt es ein neues und höchst interessantes Nachdenken über den Job.
Frankfurter Rundschau, 22.07.2011
„Aus der Sitzung des Senats am 16. August 2011: Professorin Daniela Wićaz ist mit Wirkung vom 1. Oktober 2011 zur Prorektorin der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ bestellt worden. Das entschied heute der Senat auf Vorschlag des Senators für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner. Die Amtszeit dauert zwei Jahre, längstens jedoch bis zum Ende der Amtszeit des Rektors. Wićaz war zuvor vom Erweiterten Akademischen Senat der Hochschule gewählt worden.“
Pressemitteilung der Landespressestelle Berlin, 16.08.2011
„Schöneweide, Hochschule für Schauspielkunst (HfS) „Ernst Busch“. Das erste Studienjahr probt den alten Broadway-Hit „Keep Young and Beautiful“. 21 junge Frauen und Männer swingen, flirten mit dem Publikum, vier legen lässig einen Tapdance aufs Parkett. Sie haben es an „Die Busch“ geschafft, eine der renommiertesten deutschen Adressen für Schauspielausbildung – und eine DDR-Marke, die den bundesdeutschen Markt erobert hat. Wer hier sein Diplom macht, hat meist schon einen Vertrag an einer großen Bühne in der Tasche. Zuletzt haben sich 1.800 junge Leute um einen der gut 20 Studienplätze beworben.“ „Unser Ansatz ist handwerklich. Wir bilden Sprache und Körper als Ausdrucksmittel aus, die Erregungen und Gedanken sichtbar machen“, sagt Prof. Michael Keller, Leiter der Schauspielabteilung. Manchmal müsse man aufpassen, dass das Handwerk nicht die Persönlichkeit zudecke. Das Studium lebt von intensiver Betreuung: Sechswöchige Szenenstudienblöcke mit bis zu vier Studierenden, geleitet von einem Regisseur, prägen das Grundstudium. Hinzu kommen, teils in Einzelstunden, Sprecherziehung, Musikunterricht, Tanz, Akrobatik, Fechten, Reiten, Pantomime und Theoriefächer wie Dramaturgie oder Kunstgeschichte. Ab dem dritten Jahr spielen die Studierenden in den Studios des DT, des Gorki-Theaters und der Schaubühne und arbeiten erstmals mit den Regiestudierenden der HfS zusammen. Die Ergebnisse zeigen sie im bat, dem hochschuleigenen Theater in Prenzlauer Berg. Morgens und abends Proben, Feiertage und Familie interessieren nicht – das bereitet auf den Theateralltag vor. „Man hat keine normalen Gesprächsthemen mehr“ erzählt Moritz Gottwald, drittes Studienjahr. „Auf Partys gehe ich selten, dann am liebsten mit Kollegen.“ Mitunter herrscht eine gewisse Härte, meint er, wenn es etwa heißt, dass Privates strikt draußen zu bleiben hat. „Aber das gehört bitte auch dazu“, sagt er, und: „Ich liebe diese Schule so!“
Zitty, Nora-Henriette Friedel, Juli 2011
„Franziska Dittrich ist es gewohnt, dass Menschen sie ungläubig anstarren, wenn sie von ihrem Studium erzählt. Den Studiengang an der Hochschule für Schauspielkunst gibt es seit 1971. Jedes Jahr werden etwa zehn Studenten aufgenommen; es bewerben sich 60 bis 80. Die Arbeit auf der Bühne erfordert Geschick und Körperbeherrschung. Der Puppenspieler bewegt nicht nur die Gliedmaßen und Gesichtszüge der Puppe. In manchen Stücken steht er sichtbar auf der Bühne, moduliert seine Stimme, damit sie der Puppe entspricht. Zur Ausbildung gehören daher Schauspiel, Gesang, Pantomime, Akrobatik und Animationsfilm.“ FAZ, Josefine Janert, 08.08.2011
„Die junge Liebe von Troilus, dem Bruder des Paris, und Cressida, Tochter eines übergelaufenen Priesters, hat vor dem Hintergrund des Krieges keine Chance. Shakespeares verstörendes Stück thematisiert, wie der Krieg und die Logik eines fortgesetzten sinnentleerten Kampfes um Macht, Frauen und Ehre die Liebe von jungen Menschen im Keim erstickt. In seiner lustvollen, freizügigen Inszenierung beleuchtet Veit Schubert die dekadente Gesellschaft in beiden Lagern und ein Liebespaar, das schon nach der ersten gemeinsamen Nacht aschfahl aussieht. Hervorragende junge Schauspielerinnen und Schauspieler der berühmten Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin.“ Kulturkurier.de, 04.07.2011
„Bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten lesen Schauspielstudenten Kleisttexte Da stehen nur fünf junge Menschen und tragen einen Text vor – doch im Kopf des Zuhörers beginnt ein Film abzulaufen. Die dramatische Geschichte reißt ihn mit. Dabei ist es Kleist, den sie da hören. 200 Jahre tot und Meister der Schachtelsätze. Doch durch die Interpretation der Studenten der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch wird plötzlich verständlich, was manchem in der Schule vielleicht unlesbar erschien. „Ihr müsst die Worte herausschmecken“, rät Professorin Ines Geipel ihren Schauspielstudenten. Mimik und Gestik setzen sie sparsam ein, trotzdem kommt die Wirkung an. „Man muss nicht immer eine Amazone mit offenem Brustkorb über die Bühne jagen“, meint Ines Geipel.“
Märkische Oderzeitung, Andrea Weil, 23.06.2011
„Früher mussten Bibliothekare wissenschaftliche Artikel aus Fachzeitschriften bestellen und archivieren. Heute sind sie Spezialisten für das Ordnen und Beschaffen von Informationen. Es ist ein kleines, aber dennoch schwer überschaubares Reich, das Kirsten Hoferer tagtäglich verwaltet. Die Bibliothek der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin hat einen Bestand von 40 000 Medieneinheiten. Sämtliche Klassiker der Weltliteratur, die wichtigsten Dramen in dutzendfacher Ausführung, aber auch jede Menge Hintergrundmaterial wie Biografien, Lyrik oder Prosa, Videos und DVDs stehen in den alten Metallregalen, die bis unter die Decke reichen. „Für eine Hochschulbibliothek sind wir hier geradezu winzig“, sagt Hoferer. Die Leiterin der Bibliothek ist für die gesamte Organisation der Bibliothek vom Einkauf bis zum Mahnwesen zuständig. Nur an den Ausleihtagen wird sie von studentischen Hilfskräften unterstützt. Leiht einer der Studenten oder Dozenten etwas aus, dann wandert ein gelbes Einsteckkärtchen in einen langen Katalogkasten aus Holz und verweilt dort, bis das Buch oder die DVD zurückgegeben wird. „Bevor nicht sämtliche Medien elektronisch erfasst sind, würde es keinen Sinn machen, die Ausleihe neu zu organisieren“, erklärt die studierte Bibliothekarin. Etwa 19 000 Medien aus dem Bestand der Bibliothek wurden in einem Online-Katalog erfasst. Die elektronische Erfassung geht nur langsam voran und wird neben dem Tagesgeschäft erledigt. An ruhigen Tagen werden etwa 30 Bücher am Tag elektronisch katalogisiert, sagt Kirsten Hoferer.“
Welt am Sonntag, Kirsten Schiekiera, 19.06.2011
„Als Puppe, an stricknadelähnlichen Stäben bewegt, geht er durch ein neues Kapitel seiner mythologischen Geschichte: Prometheus, der Menschenschöpfer, Feuer- und Glücksbringer. Regie- und Puppenspielstudenten der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ lassen ihn im Studiotheater bat turnen. Fünf Spieler dienen dem Kerlchen mit dem düsteren, altersweisen Gesicht, führen es in eine Welt magischer Bilder und freundlich bedrohlicher Wesen aus weißen Röhren. Zauber, Geheimnis, Sinnsuche, Sein oder Nichtsein.“
Tagesspiegel, Christoph Funke, 29.05.2011
Shakespeares Drama „Troilus und Cressida“ zum Abschluss
Heute fällt der letzte Vorhang
„Bensheim. Mit „Troilus und Cressida“ nach William Shakespeare ist die in Bensheim bestens bekannte Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ am heutigen Mittwoch (25.), um 20.00 Uhr zu Gast im Parktheater. Seit 2004 ist die Hochschule ununterbrochen Gast bei der „Woche junger Schauspieler“. Für die Studenten – dieses Mal aus dem dritten Studienjahr – eine gute Gelegenheit, wichtige Bühnenerfahrung zu sammeln und unter realen Theaterbedingungen zu spielen. William Shakespeares Geschichte um Troilus und Cressida spielt im Trojanischen Krieg: Agamemnon, Menelaus, Achilles, Ajax und all die anderen griechischen Helden lagern vor Troja, doch die dicken Mauern der gut befestigten Stadt wollen trotz der geballten Waffenkraft nicht fallen.“
Morgenweb, 25.05.2011
„Schneewittchen wird von einem Mann gespielt, die Masken-Zwerge (sieben sind es nicht) robben zwergenhaft auf Knien daher und der Spiegel hat ein weißes Bettlaken um den Hals: „Ein Märchen“ der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin dreht die Brüder Grimm durch die Heißmangel, aber keine Sorge – das ist so klasse gemacht, dass die berühmten Vorlagengeber nicht mit runtergelassenen Hosen dastehen, sondern vielmehr als Autoren mit einem ziemlich flexibel handhabbaren Werk. Denn die Studenten befleißigen sich bei ihrer Performance in den Glocken-Lichtenspielen feiner Ironie und derben Spaßes – und beides zusammen ergibt eine höchst vergnügliche Szenenfolge, die das traditionelle Schneewittchen einigermaßen hip daherkommen lässt. Frecher Schalk, einige Musikklänge und witzige Dialoge formen sich zur runden Sache. „Schneewittchen“ als komisches, komprimiertes Comedy-Programm – absolut unterhaltsam!“
Erlanger Nachrichten, 22.05.2011
Gorkis „Nachtasyl“ im Studio der Schaubühne
„Es ist das Geschick der Regie und der Spieler, dieses schillernde Hin und Her zwischen Schauspieler-Realität und Gorki-Kunst verblüffend treffsicher kurzzuschließen. Immer wieder treten sie aus ihren Rollen heraus, doch so fließend, dass man es erst bemerkt, wenn sie sich schon wieder Gorki zuwenden.“
Berliner Zeitung, Doris Meierhenrich, 17.01.2011
„Auch in der Version des „Nachtasyls“ (wieder 17./18. 20./21.1.), die Peter Kleinert für das Studio der Schaubühne mit Schauspielschülern der Ernst-Busch-Schule erarbeitet hat, sprechen die Schauspieler viel über ihre Figuren und jonglieren mit Klischees. Aber eben weniger aus pathetisch bohrendem Erkenntnisinteresse wie bei Schleef, sondern mehr aus übersprudelnder Jungschauspielerfreude und selbstbezüglicher Augenzwinkerei. Na und? Wenn es so charmant gemacht ist.“
Tagesspiegel, Andreas Schäfer, 17.01.2011