Puppet Masters, Carlo Duer | © Benita Suchodrev

Puppenspielkunst

Puppenspielkunst

Im Diplomstudiengang Zeitgenössische Puppenspielkunst stehen die Darstellerin und der Darsteller im Zentrum. Das Studium beginnt mit den Grundlagen des Schauspiels und der Animation von Puppen und Objekten. Von Anfang an lernen die Studierenden ihre eigenen Geschichten zu entwickeln. Das Studium ist also für genau jene das Richtige, die auf der Bühne spielen und dazu ihre eigene künstlerische Autorenschaft herausbilden wollen. Im Laufe des vierjährigen Studiums, wird in Szenenstudien mit unterschiedlichen Formen von Puppen gearbeitet. Der Weg führt hier über die traditionellen Puppenformen bis zu immer komplexeren Anordnungen unter Einbezug von digitalen Medien. Im Hauptstudium gibt es dann Studioinszenierungen, die in der Regel in Kooperation mit Theatern und Festivals entstehen. Das Hauptstudium ist auch die Phase, in der die Studierenden ihr Profil vertiefen können und sollen. Die Betreuung ist bei 10 Studierenden pro Jahrgang sehr individuell und es gibt Raum, die eigenen künstlerischen Ideen zu verfolgen. Dabei hilft das Netzwerk der Hochschule, die richtigen Partner zu finden und früh einen Praxisbezug herzustellen.

Unsere Studierenden lernen also, sich nicht ausschließlich als Darstellerin und Darsteller zu begreifen, sondern sich auf vielfältige Weise in künstlerische Projekte einzubringen und eigene Theaterformen zu erfinden. Im Zusammenspiel mit den anderen Studiengängen unserer Hochschule wie Schauspiel, Regie, Dramaturgie und Choreographie finden sie bereits während des Studiums Partnerinnen und Partner für interdisziplinäre Projekte, entwickeln eigene Stückideen oder schreiben selber Texte.

Breit gefächert sind nach dem Studium auch die Arbeitsfelder unserer Absolventinnen und Absolventen als freischaffende Puppenspielerinnen und Puppenspieler, Schauspielerinnen und Schauspieler, Performerinnen und Performer, Comedians, Regisseurinnen und Regisseure, Autorinnen und Autoren, Festivalleiterinnen und -leiter, Dozentinnen und Dozenten, Ausstatterinnen und Ausstatter für Theater und Film und als Ensemblemitglieder oder Gäste an staatlichen und städtischen Bühnen.

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