Durch eine hohe Variabilität der Studienabläufe ist es möglich, die methodische Konzeption der Ausbildung im Dialog mit dem Lebens- und Kunstverständnis der jeweiligen Studentengeneration ständig weiterzuentwickeln. Die aktuellen Diskussionen zur Rolle und Funktion des Theaters werden reflektiert. Eine enge Verbindung zwischen Theorie und Praxis wird angestrebt.
Das Studium ist systematisch aufgebaut und beinhaltet theoretische Lehrveranstaltungen, praktische Übungen und Studienprojekte. Innerhalb der vier Semester des Grundstudiums, das mit dem Vordiplom abschließt, gibt es vier Inszenierungsaufgaben. In den Szenen oder Szenenkomplexen aus ausgewählten Stücken spielen Schauspieler oder Schauspielstudierende. Im Mittelpunkt des dritten Studienjahres steht ein gemeinsames Projekt der Regie- und Schauspielklasse. Meist gruppieren sich die Regieaufgaben um einen Autor. In den letzten Jahren waren das Brecht, Tabori, Kleist, Fassbinder, Shakespeare, Hebbel und Aischylos.
Die so entstandenen Inszenierungen werden im schuleigenen bat- Studiotheater aufgeführt.
Im vierten Studienjahr erarbeiten die Studierenden ihre Diplominszenierung unter professionellen Theaterbedingungen. Alle Regiearbeiten werden durch einen Regiementor begleitet. Ergänzt wird das Studienprogramm durch freie Projekte und Praktika an den Theatern.
