Minna von Barnhelm von Gotthold Ephraim Lessing | Foto: Claudia Charlotte Burchard -dogsdoor-
Minna von Barnhelm von Gotthold Ephraim Lessing | Foto: Claudia Charlotte Burchard -dogsdoor-

Studiengang Schauspiel

Zur Tradition des vierjährigen Studiengangs Schauspiel gehört es, mit möglichst vielen und unterschiedlichen Lehrkräften den Unterricht in kleinen Arbeitsgruppen als Szenenstudien zu gestalten. Mit dem Szenenstudium-Prinzip mit abschließendem Vorspiel und Auswertung hatte man bereits zu Zeiten Max Reinhardts beste Erfahrungen gemacht. Außer den hauptamtlichen Pädagog/innen arbeiten Schauspieler/innen, Regisseur/innen und Dramaturg/innen mit den Studierenden und sichern somit die zeitige Orientierung auf den künftigen Beruf.

Das Grundstudium ist durch Kontinuität und Systematik charakterisiert, das Hauptstudium projektbezogen aufgebaut. Gelehrt wird nach Konzepten, die sich auf die besten Traditionen des deutschsprachigen Theaters stützt und die wichtigsten künstlerischen Impulse des Welttheaters in ihrer Weite und Vielfalt berücksichtigt. Insbesondere gründet sich der Unterricht auf die Erkenntnisse und Ergebnisse der Theaterarbeit Konstantin Stanislawskis und Bertolt Brechts, deren schauspielmethodischer Ansatz differenziert und vielfältig angewandt wird. Im Schauspielunterricht sollen die Studierenden die Arbeit an sich selbst, an der Rolle und im Ensemble erfahren.

Die während des Studiums erarbeiteten Szenenstudien, Projektarbeiten und Studioinszenierungen werden auf der Studiobühne "Wolfgang Heinz" in der Schnellerstraße und im "bat-Studiotheater" in der Belforter Straße gezeigt. Die für die Öffentlichkeit zugänglichen Studioinszenierungen sind ein sichtbarer Nachweis für die fundierte Ausbildung und die künstlerische Effektivität eines kollektiven Selbstverständnisses in der Theaterarbeit. Darüber hinaus arbeiten die Studierenden an freien Projekten und an Theatern.

Schauspiel - Bewerben und Studieren im kurzen Überblick