„Wie schade, dass wir so weit auseinander sind ...“

Dokumentarfilm der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim/Auschwitz

Studierende der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch aus den Studiengängen Schauspiel und zeitgenössische Puppenspielkunst haben einen Dokumentarfilm über zwei weibliche Auschwitz-Überlebende synchonisiert, der von der Internationalen Jugendbegegnungsstätte produziert wurde. Dieser stellt Zofia Posmysz in den Mittelpunkt – eine der wenigen polnischen Auschwitz-Überlebenden, die heute noch lebt und bereit ist, ihre Geschichte zu erzählen. Zofia Posmysz wurde in den 60er-Jahren als Autorin der Auschwitz-Geschichte „Die Passagierin“ berühmt und erzählt in dem 2021 produzierten Dokumentarfilm „Wie schade, dass wir so weit auseinander sind ...“ von ihrer lebenslangen Freundschaft zu einer ehemaligen Mitgefangenen Marta Sawicka. Den Dokumentarfilm gab es bisher in polnischer Sprache und mit deutschen Untertiteln, nun kann er auch als synchronisierte deutschsprachige Fassung gezeigt werden. Die Produktion erfolgt im eigenen Tonstudio und wurde betreut von Prof. Ulrike Völger und Prof. Jürgen Beyer.

 

Protagonist*innen des Films und ihre Stimmen:

Leszek Szuster: Max Teschemacher (2.Studienjahr Zeitgenössische Puppenspielkunst)

Zofia Posmysz: Ulrike Völger

Zofia/ Ewa Kaim: Laura Schulze (2.Studienjahr Zeitgenössische Puppenspielkunst)

Martha/ Beata Paluch: Joana Damberg (2.Studienjahr Schauspiel)

Kazik/Rafal Wedrychowski: Max Teschemacher (2.Studienjahr Zeitgenössische Puppenspielkunst)

Erzählerin / Ola Lisak: Anna Köllner  3.Studienjahr Schauspiel)

Elzbieta Pasternak: Leonie Wild (2.Studienjahr Schauspiel)

Maria Ptasinska: Dr. Anna Luise Kiss

 

Betreuung, Synchronregie: Ulrike Völger    

Tonaufnahmen, Bearbeitung: Jürgen Beyer