Minna von Barnhelm von Gotthold Ephraim Lessing | Foto: Claudia Charlotte Burchard -dogsdoor-
Minna von Barnhelm von Gotthold Ephraim Lessing | Foto: Claudia Charlotte Burchard -dogsdoor-

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Prof. Dr. Nina Tecklenburg

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geb. 1977 in Hannover. Theatermacherin und Theaterwissenschaftlerin. Mitbegründerin der interdisziplinären Performancegruppe Interrobang; langjährige Gastperformerin der Performancekollektive She She Pop und Gob Squad; Mitglied der englischen Theatergruppe Lone Twin Theatre; Zusammenarbeit mit dem libanesischen Künstler Rabih Mroué, der norwegischen Performancecompany Baktruppen und dem schweizer Choreografen und Performer Martin Schick. Projekte, an denen sie beteiligt war, wurden international produziert und aufgeführt u.a. auf den Wiener Festwochen, dem Kunsten Festival des Arts Brüssel, The Barbican London, Public Theatre New York, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Sophiensaele, HAU - Hebbel am Ufer, Heidelberger Stückemarkt.
Als Theaterwissenschaftlerin arbeitete sie von 2006-2010 im Sonderforschungsbereich „Kulturen des Performativen“ an der Freien Universität Berlin; Dozenturen u.a. in Hildesheim am Institut für Medien, Theater und populäre Kultur, am Bard College Berlin und an der Hochschule der Künste Bern, Fachbereich Theater/Schauspiel und performative Künste. Publikationen u.a. in „The Drama Review”, “Theatre Research International”, “Performance Research”. Ihr Buch über neue Erzählformen im Gegenwartstheater (“Performing Stories. Erzählen in Theater und Performance”) ist bei transcript erschienen und erscheint 2018 in einer englischen Übersetzung, herausgegeben von Richard Schechner bei Seagull Books. Lehr- und (künstlerische) Forschungsschwerpunkte: Erzählen in den darstellenden Künsten der Gegenwart, Theater nach der Postdramatik, Ansätze von Stückentwicklung, Performancepraxis als Forschung, Theorie und Praxis der Performancekunst.
Seit März 2017 Professorin im Studiengang Regie.

„Mission statement“
Im Rahmen meiner Gastprofessur möchte ich vor allem Lehrveranstaltungen zum Thema Stückentwicklung anbieten: Wie entwickelt man Stücke ohne dramatische/textliche Vorlage? Welche unterschiedlichen Ansätze von Stückentwicklung gibt es? Womit beginnt man? Wie wird szenisches Material generiert, sortiert, verworfen, angeordnet? Wie lässt sich das gemeinsame Probieren anders denken und praktizieren? Wie gestaltet sich eine produktive Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Künstlern?
Bei einer Stückentwicklung wird die klassische Trennung der Arbeitsbereiche Textproduktion, Dramaturgie, Regie und Schauspiel herausgefordert und mitunter aufgehoben: Schauspieler werden in der Rolle des Mitentwicklers zu Ko-Autoren des Stücks; Regisseurinnen brauchen dramaturgisches Gespür; vielleicht entsteht die beste Idee, wenn die Dramaturgin die Probebühne betritt... Das Thema „Stückentwicklung“ steht daher nicht nur für eine besondere Form künstlerischer Praxis, sondern es fordert uns außerdem dazu auf, Arbeitsstrukturen am Theater anders zu denken sowie die Frage nach künstlerischer Autorschaft und Verantwortung neu zu stellen. In diesem Sinne freue ich mich ganz besonders, Lehrveranstaltungen teilweise abteilungsübergreifend für Regie-, Dramaturgie- und Schauspielstudierende unterrichten zu können. In Seminaren, Übungen und Szenenstudien möchte ich gemeinsam mit den Studierenden die Möglichkeiten, Schwierigkeiten und Potentiale verschiedenster Formen von Stückentwicklung ausloten und freue mich auf jeden entwicklungswütigen Mitstreiter.

  • Foto: Cindy Michel

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bat-Studiotheater, Kollegium

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