NEVER LOOK BACK - Ein Orpheus Festival

Live via Youtube, hier.

 

RISS

Fragment zwischen Nähe und Unnahbarkeit

thin as the moment of looking back
is the water surface
between upper and under
never ending stillness

Diese Performance-Installation schafft einen fragmentierten Raum, durch den das Publikum hindurchgehen kann, als würde es von einem Fluss getragen werden, der die Inseln trennt. Die Welt offenbart sich durch die Verflechtung von Klang, Bewegung und Cyberspace der vier Figuren. Ist sie nah oder fern, die Vergangenheit oder die Zukunft, ein Blitz oder eine Ewigkeit? Der Moment, der einer anderen Realität ermöglicht simultan zu existieren, kann nur von demjenigen gefunden werden, der durch die Fragmente wandelt.

This performance installation creates a fragmented space where the public could walk through as if they are carried by a river that separates the islands. The world reveals itself through the interweave of the sound, movement, and cyber space of the three characters and a musician. If it is near or far, the past or the future, a flash or an eternity? The moment that allows another reality to exist simultaneously can only be found out by the one who walks through the fragments.

 

BORDERLAND

CrossingtheLiminal

Schwellen, Übergänge, Transiträume – ausgehend vom Raum zwischen zwei Zuständen verhandelt BORDERLAND den Prozess der Metamorphose: Orpheus und Eurydike im Auge des Orkans der Verwandlung. Wir blicken konzentriert auf einen Zustand: Nicht vor der Veränderung, nicht nach der Veränderung, sondern zum Zeitpunkt der Veränderung. Was passiert dort im Schwellenraum, zwischen zwei Welten, wenn plötzlich alles möglich ist? Wenn sich Vorher und Nachher ablösen und nur der Moment der Veränderung, das Treten über die Schwelle, das Rauschen des Zustands in der Schwebe zählt? Im Kampf um den entscheidenden letzten Schritt vor unumkehrbaren Entscheidungen, nach welchen nichts mehr so sein wird wie es war, entsteht eine Zwischenwelt, in der für jede*n für einen kurzen Augenblick alles möglich scheint. Eine Welt eröffnet sich zwischen Erstaunen und Angst, zwischen Traum und Albtraum. Der erlebte, gefühlte und körperliche Raum wird in Frage gestellt. Alles kann passieren und die Karten werden neu gemischt.

 

OF EYES

Can you try to see what cannot be seen?
Can you try seeing; but not with your eyes?
Can we teach our bodies to see with different eyes?
New ways of…
Seeing and being seen.
Seeing is hearing. Hearing is seeing.
Morphing things.
Looking with your hands.
Listening with your hair.
Smelling with your feet.
Touching with your eyes.
Ay, eye, I…
I can hardly see in front of me.
Hazy!
Mazing! Lighting up my eyes; I have realized…
Do you see? sea of reality.

 

ORPHEO

never look back

Den einen Orpheus-Mythos gibt es nicht. So konzentriert sich das Konzept von ORPHEO auf die vielen, leicht abgewandelten Versionen des Mythos. Angelehnt an Formate der Popkultur und Social Media, wird diese Vielfältigkeit und Inkongruenz aus einer postmodernen Perspektive erzählt, in der Informationen demokratisiert sind und es keine Instanz gibt, die Informationen nach Kriterien sortiert bzw. aussortiert. Die Parallele zu der Vielschichtigkeit griechischer Mythologie hat sich die Gruppe zu eigen gemacht und exploriert die Aktualität des Orpheus-Mythos in unserer Zeit. Durchbrochen werden diese Erzählungen von tänzerischen Elementen mehrerer Genres, die sich freimachen von der Einschränkung populärer Plattformen und als ein Kommentar des Erzählten fungieren.

There is no single, consistent version of the myth of Orpheus. Therefore, the concept of ORPHEO concentrates on the many slightly modified versions of the myth. Inspired by formats of pop culture and social media, these diversities and incongruities, that are transported in the Orpheus myth, are told from a postmodern perspective, in which information is democratized and there is no authority that sorts out information according to any criteria. The group has focused on the parallels between modern ways of information distribution and the complexity of Greek mythology and explores the relevance of the Orpheus myth in our time. These narratives are interspersed with dance elements of several genres, which free themselves from the restrictions of popular platforms and act as a commentary on the narrative.

Youtubekanal der Staatsoper Unter den Linden, bitte auf TICKETS klicken

Stream

Cast BORDERLAND
Javier Blanco (Choreographie)
Maria Färber (Bühnenbild)
Hannah Lansburgh (Bildende Kunst)
Anastasia Putsykina (Bildende Kunst)
Svea Schneider-Sierra (Choreographie)
Cast RISS
Tania Elstermeyer (Bildende Kunst)
Felix Kühn (Bildende Kunst)
Dan Su (Choreographie)
Yaming Wang (Bühnenbild)
Cast OF EYES
Melika Akbari (Choreographie)
Anneke Frank (Bühnenbild)
Filipe Pirl (Bildende Kunst)
Lilly Pöhlmann (Choreographie)
Katri Saloniemi (Bühnenbild)
Helene Scheithe (Bühnenbild)
Hannah Schillinger (Choreographie)
Charlotte Seebeck (Bildende Kunst)
Cast ORPHEO
Milena Bühring (Bildende Kunst)
Jan Fleischer (Bildende Kunst)
Klara Kirsch (Bildende Kunst)
Rocío Marano (Choreographie)
Sugano Matsusaki (Bildende Kunst)
Ana Eloísa Sommer-Madison (Bildende Kunst)
Louis Schmitt (Bühnenbild)
Fotos RISS
Fotos BORDERLAND
Fotos OF EYES
Fotos ORPHEO
Kooperation
der Staatsoper Unter den Linden mit der Universität der Künste Berlin (Studiengang »Bühnenbild« und »Institut Kunst«), der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch sowie dem Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (Studiengang »Choreographie«)