PUSSY, KING OF THE PIRATES

von Kathy Acker / Regie Diplom: Theresa Thomasberger

All of us girls have been dead for so long. But we’re not going to be anymore.

Ange und O, Sexarbeiterinnen in Alexandria, zünden das Bordell an und fahren zum Stehlen nach Europa. Sie erleben mehrere Revolutionen und landen, geleitet von der Karte des Gehängten, auf King Pussys Schiff. Das Kollektiv der Pirat*innen sticht in See um die Lohnarbeit hinter sich zu lassen und den Schatz von Anges toter Mutter Pandora zu bergen. Doch wer zeichnet eigentlich die Karten, die aussehen wie die Körper toter Frauen (if it wasn't dead, it couldn’t be a map)?

Theresa Thomasberger und Team, u.a. Performer*innen des Berlin Strippers Collective, entwickeln ausgehend von Kathy Ackers transgressivem Roman "Pussy, King of the Pirates" einen Abend über Piraterie und andere Formen der Umverteilung. Schauplatz der Auseinandersetzung sind Heterotopien – Bordelle, Friedhöfe, Schiffe – Gegenorte, von denen aus Körper als Produktionsmittel sichtbar und Strategien ihrer Ermächtigung erprobt werden können.

Mit Johanna Asch, Thu Trang Dong, Jasper Middendorf, Marta López Matoses, Milena Arne Schedle, Daniel Warland, Nathalie Wendt, Kaya Anouk Zakrzewska
via Video: Malaya Takeda, McKenzie Wark

Regie: Theresa Thomasberger
Bühne und Kostüm: Mirjam Schaal
Sound und Komposition: Oskar Mayböck
Video: Jessie Darnell
Animation: Maria Kobylenko
Dramaturgie: Iven Yorick Fenker
Film: Nils Anders Schröder / Schiefer Film 
Regieassistenz: Greta Kemper
Ausstattungsassistenz: Ragna Tümpel
 

Hinweis
Gemäß der aktuellen Coronaverordnung findet die Veranstaltung unter der 2G + Regel statt. Zutritt zur Veranstaltung ist nur mit dem offiziellen Nachweis über eine vollständige Impfung (der vollständige Impfnachweis muss älter als 14 Tage sein), eine Genesung (nicht älter als 6 Monate) und einem tagesaktuellen Test. Für geboosterte Personen entfällt der Test. Zusätzlich muss während der Veranstaltung eine FFP2 Maske getragen werden.

bat-Studiotheater

Belforter Str. 15

10405 Berlin

(c) Jessie Darnell