Weaving in

Ein sensorischer Performance-Walk für fünf Tänzer*innen, zehn Zuschauer*innen und einen Wald.

maC Abschlussprojekt von Svea Schneider

Zwischen enger Verbundenheit und Distanz verweben sich die Performenden mit der Sinneswelt der Pflanzen, Bäume und Wald-Organismen. Körper nisten sich in den Raum ein, lagern sich ab und eröffnen immer wieder aufs Neue unerwartete Perspektiven.Welche Wahrnehmungsräume öffnet der stadtnahe Wald? Wie schmeckt er? Wie riecht er? Wie klingt er? 

Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Verbindung zwischen Naturraum und Körperraum. Wie kann die Natur in den Körper eindringen und was macht das tiefe Eintauchen in die pflanzlichen Natur mit dem menschlichen Körper und dessen Bewegung? Im Spannungsfeld zwischen Wald und Stadt und zwischen den Zyklen des Werdens und Vergehens stellt Weaving indie Kultur-Natur-Dichotomie in Frage.

Ein sensorischer Performance-Walk, in dem Mensch und Natur miteinander in Resonanz treten und neue Perspektiven auf das bedingungsloses Miteinander zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Wesen öffnet. Weaving in lädt zum Verweilen ein, zum Ertasten, zum Schmecken, zum genauen Beobachten und zu einer intensiven Begegnung mit den sichtbaren und unsichtbaren Facetten der Natur.

 

Weaving in

A performance walk for five dancers, ten spectators and a forest. 

Between close connection and distance, the performers interweave with the sensory world of plants, trees and forest organisms. Bodies nest in the space, imprint themselves and open up unexpected perspectives again and again. What perceptual spaces does the forest near the city open up? How does it taste? How does it smell? How does it sound? 

Weaving in dives into the inter-connection between the natural environment and the human body. How can nature penetrate the body and what does the deep immersion in plant nature do to the human body and its movement? Between forest and city and between the cycles of becoming and passing, Weaving in questions the culture-nature dichotomy and opens up new perspectives on the unconditional coexistence between human and non-human beings. Weaving in invites you to linger, to feel, to taste, to observe closely and to have an intense encounter with the visible and invisible facets of nature.

 

Idee, Konzept & Choreographie Svea Schneider-Sierra in Zusammenarbeit mit den mitwirkenden Künstler*innen
Performance Tasha Hess-Neustadt, Laura Kassé, Lorenzo Savino, Sabina Smith-Moreland, Michael Stephenson
Choreografische Assistenz Sabina Smith-Moreland 
Dramaturgie Bernadette Binner, Kundry Reif
Kostüm Federico Polucci 
Szenografie Tina Hübner
Mentorin Melanie Vraux

Interne Veranstaltung für Hochschulangehörige & Professionals, den genauen Ort erfahren Sie bei der Reservierung, unter tickets@hzt-berlin.de bis 24 Stunden vor der Performance.