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4.48 Psychose

von Sarah Kane

Diplominszenierung von Sarah Elisabeth Braun

 

“it still cuts deep, but it's mad love
'cause when you had it that good it's never bad blood” 

In 4.48 Psychose begegnen wir einem Ich, das kämpft, atmet, sucht und nur selten findet. Mit ihm begeben wir uns in seinen Kopf und in sein Herz. Es ist ein selbstironisches Ich. Einsam und doch umringt von verschiedensten Stimmen und Wesen, die einmal wichtig waren: Liebhaber und Therapeut*in, “Opfer. Täter. Zuschauer". 

Ein Schwarzes Ich umgeben von lauter weißen Silhouetten: Gedanken, Personen, einer ganzen Epistemologie. Ständige Begleiter sind die Blicke der Anderen, die Sehnsucht nach tiefer Liebe und “der Lebenswunsch für den es sich zu sterben lohnt”. 

4.48 thematisiert vieles: Suizidalität, (Mit)täter*innenschaft, Rassismus, das Gesundheitswesen. Strukturell-politische Gegebenheiten, die verrückt machen. Die Inszenierung stellt die Frage, wer krank ist. Das Individuum oder die Gesellschaft, die es krank macht. 

Spieler*innen: 
Naomi Bah 
Toni Maercklin
Ajay Paul 
Paula Veenema
Florian Müller
Toni Meta Leue
Samuel Merold

Regie: Sarah Elisabeth Braun
Dramaturgie: Helen Waeder 
Bühne & Kostüm: Chani Lehmann 
Sounddesign & Musik: Lila-Zoé Krauß 
Regieassistenz: Winta Berhe & Jules Franca Rogowski

Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag. Deutsch: Durs Grünbein. 

CN (Content Note): Suizidalität, Suizidgedanken, psychische Krise, Selbstverletzung, Depression, Rassismus, Diskriminierung (im Gesundheitswesen) medizinische und psychiatrische Behandlung 
where to call if you feel like you need help / TelefonSeelsorge 
0800 111 0 111 
0800 111 0 222 
116 123 
Tag und Nacht, anonym und kostenfrei.

HfS Ernst Busch UNTEN

Zinnowitzer Str. 11

10115 Berlin

Der VVK startet 10 Tage vor der ersten Vorstellung.

Bild: Yvie Noah Osarenren, Valentina Zamora
Sarah Elisabeth Braun
Toni Maercklin
Paula Veenema
Florian Müller
Toni Meta Leue