HfS Ernst Busch UNTEN
Zinnowitzer Str. 11
10115 Berlin
“it still cuts deep, but it's mad love
'cause when you had it that good it's never bad blood”
In 4.48 Psychose begegnen wir einem Ich, das kämpft, atmet, sucht und nur selten findet. Mit ihm begeben wir uns in seinen Kopf und in sein Herz. Es ist ein selbstironisches Ich. Einsam und doch umringt von verschiedensten Stimmen und Wesen, die einmal wichtig waren: Liebhaber und Therapeut*in, “Opfer. Täter. Zuschauer".
Ein Schwarzes Ich umgeben von lauter weißen Silhouetten: Gedanken, Personen, einer ganzen Epistemologie. Ständige Begleiter sind die Blicke der Anderen, die Sehnsucht nach tiefer Liebe und “der Lebenswunsch für den es sich zu sterben lohnt”.
4.48 thematisiert vieles: Suizidalität, (Mit)täter*innenschaft, Rassismus, das Gesundheitswesen. Strukturell-politische Gegebenheiten, die verrückt machen. Die Inszenierung stellt die Frage, wer krank ist. Das Individuum oder die Gesellschaft, die es krank macht.
Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag. Deutsch: Durs Grünbein.
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Der VVK startet 10 Tage vor der ersten Vorstellung.
