bat-Studiotheater
Belforter Str. 15
10405 Berlin
Wir starten in die inhaltliche Arbeit des Netzwerks! Gesa Marten gibt einen Einblick in aktuelle Diskurse der künstlerischen Forschung. Ausgehend von eigenen Projekten und Beispielen aus unterschiedlichen künstlerischen Feldern geht es um die Frage, wie künstlerische Forschung Wissen produziert und welche Formen der Dokumentation und Vermittlung dabei entstehen können.
In der ersten Session stehen die geförderten equalACT | Labs im Mittelpunkt. Im Rahmen eines Projektkolloquiums stellen die Teams ihre Vorhaben, Fragestellungen und Arbeitsansätze vor. Gemeinsam diskutieren wir die Projekte, geben kollegiales Feedback und entwickeln Perspektiven für die weitere Ausarbeitung der künstlerisch-forschenden Prozesse.
Die Session bietet Raum für Austausch, Vernetzung und die gemeinsame Reflexion darüber, wie künstlerische Forschung in Lehre, Praxis und institutionellen Kontexten wirksam werden kann.
GESA MARTEN gehört zu den wichtigsten Vertreter*innen der dokumentarischen Montage in Deutschland. Ihre Arbeit verbindet filmische Praxis, Dramaturgie, künstlerische Forschung und Hochschullehre. Besonders prägend ist ihr Verständnis von Montage als Erkenntnisprozess, als eigenständige Form des Denkens und Erzählens.
Gesa Marten ist Filmeditorin, Dramaturgin und Professorin an der Filmuniversität Babelsberg in Potsdam. Nach ihrem Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Philosophie in München und Köln arbeitet sie freiberuflich in der Filmbranche. Ihr besonderes Interesse gilt dokumentarischen und essayistischen Formen, die sich gängigen Erzählmustern entziehen und nach eigenen filmischen Ausdrucksweisen suchen. Dabei versteht sie Montage als Denk- und Forschungsprozess, in dem sich Inhalt, Form und Haltung gegenseitig bedingen.
Seit 2014 lehrt sie „Künstlerische Montage Spiel- und Dokumentarfilm“ an der Filmuniversität Babelsberg. Neben ihrer editorischen Praxis prägt ihre Arbeit die Auseinandersetzung mit künstlerischer Forschung im Film. Von 2015 bis 2021 leitete sie das Institut für Künstlerische Forschung (IKF) und initiierte 2021 die internationale Konferenz „Transversal Entanglement“, die Fragen, Formen und Methoden künstlerischer Forschung im Film in den Mittelpunkt stellte. Außerdem war sie Mitglied der ELIA Working Group Artistic Research, einem europäischen Netzwerk zur Weiterentwicklung Künstlerischer Forschung.
Gesa Marten engagiert sich in nationalen und internationalen Netzwerken. Sie ist Mitglied bei VeDRA, BFS, der Deutschen Filmakademie, der Europäischen Filmakademie (EFA) sowie der Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS). Seit über zwanzig Jahren ist sie zudem im von ihr mitgegründeten FrauenFilmNetzwerk LaDOC in Köln aktiv.
LINKS:
Mehr Infos auf der equalACT-Projektseite.
ARTISTIC RESEARCH – make it feminist! equalACTist ein Verbundprojekt der HfS Ernst Busch und UdK Berlin und wird gefördert vom Berliner Chancengleichheitsprogramm (BCP). equalACT fördert Frauen und tin* Personen, die Gender, Diversität und Antidiskriminierung mit künstlerischer Forschung verbinden.
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Anmeldung über equalact@hfs-berlin.de
