HfS Ernst Busch UNTEN
Zinnowitzer Str. 11
10115 Berlin
nach Georg Kaiser
Mit freundlicher Unterstützung von Andreas Malm, Greta Thunberg, der letzten Generation, Roy Scranton & dem IPCC
“Stellen wir uns vor, die öltriefenden Rädchen drehen sich so rasant wie eh und je. Was machen wir dann? Sagen wir uns, dass wir alles in unserer Macht stehende getan haben, die uns zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft haben und schlichtweg gescheitert sind? Kommen wir zu dem Schluss, dass das Einzige, was uns noch bleibt, ist, sterben zu lernen und schlittern am Kraterrand geradewegs hinunter in die drei-, vier-, achtgradige Erwärmung? Oder gibt es noch ein Stadium jenseits des friedlichen Protests?”
- Andreas Malm
In Georg Kaisers Gas I explodiert die Fabrik, die bisher die Welt mit Gas versorgte. Die Chefin trifft eine revolutionäre Entscheidung: Die Abhängigkeit von Energie muss enden, weil die Wiederholung der Explosion in das System eingeschrieben ist. Stattdessen brütet sie über Plänen für eine sich selbstversorgende Gesellschaft. Doch Verbündete unter Arbeiter:innen, Angestellten und Unternehmer:innen zu finden, gestaltet sich schwieriger als gedacht. Dicht ist das Netz der Abhängigkeiten von Einkommen und Wirtschaftswachstum, Fortschrittsglauben und Identität. Das Ensemble fragt: Was muss getan werden?
Regie: Max Radestock
Bühne: Alma Meng
Kostüm: Bina Zinsmeister
Musik: Nico Mohammadi und Manuel Thielen
Video: Nathalie Rosenbaum
Dramaturgie: Lena Langer
Mitarbeit Bühne: Anna van der Veen
Mitarbeit Regie: Hristiyana Zafirova und Martina Maddaus
Es spielen: Anne Eigner, Jakob Gühring, Leonie Krieg, Alvaro Rentz, Gustaf Jakob Willnauer
HfS Ernst Busch UNTEN
Zinnowitzer Str. 11
10115 Berlin
Öffentl. VVK beginnt 10 Tage vor der ersten Vorstellung
