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Queer Stages

mit TUCKÉ ROYALE

Neubau (2020): Filmsichtung und Gespräch

„Es gibt Filme, die sind leise, aber sie wirken lange nach. Die weiten den Blick, einfach, indem sie einladen genau hinzuschauen“, hieß es in der Begründung der Max Ophüls Jury.  „Sie kommen ohne Budenzauber aus, weil sie den Gegenstand ihrer Betrachtung ernst nehmen, ihm Würde verleihen. Solche Filme haben die Kraft, Empathie zu erzeugen.“ 

Neubau spielt im Sommer in der Brandenburger Provinz und erzählt von Markus (Tucké Royale), der hin- und hergerissen ist zwischen der Liebe zu seinen pflegebedürftigen Omas und der Sehnsucht nach einem anderen Leben in Berlin. (Manifest: Neue Selbstverständlichkeit)

Trailer: https://salzgeber.de/neubau
 

TUCKÉ ROYALE (1984, Quedlinburg) arbeitet als Autor, Regisseur, Dramaturg, Darsteller und Musiker für Spiel- und Dokumentarfilme, im Theater und in Hörspielen. 
Er studierte Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und Judaistik an der Freien Universität Berlin. Royale ist Mitglied der European Film Academy, der Kooperative für Text & Regie und Mitinitiator der Kampagne #actout. Sein Debütfilm Neubau. Ein Heimatfilm, für den er das Drehbuch schreib und die Hauptrolle übernahm wurde mit dem Max Ophüls Preis, dem Preis für den gesellschaftlich relevanten Film, dem Preis der Deutschen Filmkritik und dem Braunschweiger Filmpreis ausgezeichnet. Das Hörspiel The Revolution Will Be Injected wurde Hörspiel des Monats und mit dem Jacques-Matthey-Doret-Award der 33rd International Radio and Television Union ausgezeichnet. Das Hörspiel Mit Dolores habt ihr nicht gerechnet wurde ebenfalls Hörspiel des Monats. Er war Stadtschreiber von Ludwigsburg und hat an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg Regie unterrichtet. 

Royale lehrt als Gastprofessor für Creative Writing in der Abteilung Drehbuch an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Sein neues Drehbuch Alman hesabı - Getrennte Rechnung ist von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Derzeit schreibt er an einem Roman.
 

Queer Stages: Trans, Inter und Nonbinary in den darstellenden Künsten ist eine Veranstaltungsreihe der HfS Ernst Busch, gefördert von der Stiftung Magnus Hirschfeld. 

Trans*, inter* und nonbinary Darsteller*innen, Theatermacher*innen, Figuren und Geschichten sind seit immer präsent auf und hinter den Bühnen der Kunst- und Kulturlandschaften. „Queer Stages“ möchte diese Realität sichtbarer machen und zur Konstruktion und Dekonstruktion von Geschlechterbildern und -stereotypen beitragen.


ACCESS
Die Veranstaltungen finden hybrid und in deutscher Lautsprache statt. Über Zoom gibt es die Möglichkeit, Live-Auto-Captions (DE/EN) einzuschalten. Das Gespräch wird über Mikrofone übertragen. Alle Räume sind schwellenlos mit dem Rollstuhl erreichbar. Mehr Informationen zu barrierefreien Zugängen hier. Alternative Sitzmöglichkeiten (Sitzsäcke) stehen zur Verfügung. Bei Fragen und Anmerkungen zu Access-Needs, melden Sie sich gern: l.bosse@hfs-berlin.de und s.foidl@hfs-berlin.de.

und online!

HfS Ernst Busch: Raum 1.51

Zinnowitzer Str. 11

10115 Berlin

Anmeldung über l.bosse@hfs-berlin.de

(c) Eva Müller
(c) Eva Müller