Raum 1.37 / 1.38 / 1.41
Szenenstudium Handpuppe
des 51. Jahrgangs Zeitgenössische Puppenspielkunst
Der Heiratsantrag
Szenen aus dem Stück von Anton Tschechow
Der Gutsbesitzer und Hypochonder Lomow besucht seine Nachbarin Natalia Stepanowna – mit einem klaren Ziel: Er will um ihre Hand anhalten. Doch statt romantischer Gefühle entbrennt zwischen den beiden und Natalias Vater ein hitziger Streit. Am Ende stellt sich die Frage: Wird hier überhaupt aus Liebe geheiratet – oder nur, weil es sich eben gehört?
Es spielen: Eva Laas, Mika Simon Sander, Ronja Bemmann
Dozentin: Anna Menzel
Dauer: ca. 30 Minuten
DIE DREI-FINGER-OPER
Kulturbeschneidung in Titel und Gliedmaßen
„Die alte Welt liegt in Trümmern, die neue ist noch nicht gebaut. Es ist die Zeit der Monster.“
— Antonio Gramsci
Mit den letzten drei Fingern stemmen sich die untersten Arbeiter*innen- die Huren- gegen die Schlechtigkeit der Welt:
Sie verwandeln Elend in Puppenspiel und stellen es auf die Bühne.
(Hai-)Maul auf! Puppen rein!
Erst kommt das Fressen, dann die Moral.
Es spielen: Sarah John, Alexander Grams, Sophia Carla Brocker
Puppenbau: Franziska Hartmann
Leitung: Magda Lena Schlott
Szenen aus "Der Selbstmörder" von Nikolai Erdmann
Auf dem falschen Ohr gehört, gerät die Nachbarschaft völlig aus dem Häuschen: Der arme Semjon ist verschwunden. Können sie ihn aufhalten? Oder geht's bloß um die Wurst?
Eine satirische Komödie von 1928, die zu Lebzeiten des Autors in der Sowjetunion nicht aufgeführt werden durfte.
Es spielen: Luisa Ilisch, Maria Mandl, Alina Koval, Eva Inselmann
Dozent: Pierre Schäfer
HfS Ernst Busch: Raum 1.41
Zinnowitzer Str. 11
10115 Berlin
VVK startet 10 Tage vor der ersten Vorstellung.













