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Boy-Gobert-Preis, Theater heute, Therese Giehse Theaterpreis

Auszeichnungen und Nominierungen für Alumni der HfS Ernst Busch

Gleich mehrere Absolvent*innen der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch sind in diesen Wochen mit renommierten Preisen und Nominierungen der deutschsprachigen Theaterlandschaft geehrt worden. Die Hochschule gratuliert Oscar Hoppe, Jan-Christoph Gockel, Noam Brusilovsky, Moritz Kienemann und Ole Lagerpusch sehr herzlich.

Hochschulpräsidentin Dr. Anna Luise Kiss: „Die Preise und Nominierungen für unsere Alumni machen uns stolz. Sie sind ein Zeichen dafür, in welch beeindruckender Weise sich unsere Studierenden nach dem Studium in der Theaterlandschaft etablieren. Und vor allem dafür, wie es ihnen gelingt, Publikum und Jurys zu verzaubern.“

Boy-Gobert-Preis 2026 für Oscar Hoppe

Der Schauspieler und HfS-Alumnus Oscar Hoppe erhält den diesjährigen Boy-Gobert-Preis der Körber-Stiftung. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 1981 jährlich an herausragende junge Schauspielpersönlichkeiten an Hamburger Bühnen vergeben; zu den früheren Preisträger*innen zählen unter anderem Ulrich Tukur, Martin Wuttke und Susanne Wolff. Die Jury unter Vorsitz von Catrin Striebeck würdigte Hoppes Vielseitigkeit, seinen feinen Humor und seine große Musikalität in der Produktion „Keine Aufstiegsgeschichte“ am Ernst Deutsch Theater Hamburg: „Seine Bühnenpräsenz ist magnetisierend.“

Oscar Hoppe, 1996 in Dresden geboren, stand bereits während seines Schauspielstudiums an der HfS Ernst Busch auf der Bühne des Berliner Ensembles. Sein erstes Festengagement führte ihn an das Mecklenburgische Staatstheater; zudem ist er regelmäßig in Film- und Serienproduktionen zu sehen und als Musiker und Komponist tätig.

Theater heute-Kritiker*innenumfrage: „Inszenierung des Jahres“ für Jan-Christoph Gockel

In der Jahresumfrage des Fachmagazins Theater heute, für die 45 Kritiker*innen die zurückliegende Saison bilanzieren, wurde Jan-Christoph Gockels siebenstündige „Wallenstein“-Inszenierung an den Münchner Kammerspielen zur „Inszenierung des Jahres“ gewählt. Gockels vielbeachtete Schiller-Aktualisierung, die den Stoff mit dem Aufstieg und Ende des russischen Söldnerführers Prigoschin verschränkt, war bereits zum Berliner Theatertreffen 2026 eingeladen. Die Münchner Kammerspiele, an denen Gockel als Hausregisseur zur künstlerischen Leitung gehört, wurden zugleich zum „Theater des Jahres“ gekürt. Jan-Christoph Gockel studierte von 2005 bis 2009 Regie an der HfS Ernst Busch.

Nomminierungen: Stück des Jahres für Noam Brusilovsky und Moritz Kienemann als Schauspieler des Jahres

Gleich drei Nennungen entfielen zudem auf die Produktion „Fake Jews“ am Deutschen Theater Berlin, geschrieben und inszeniert von HfS-AlumnusNoam Brusilovsky (Regiestudium, Abschluss 2018): Das im Januar in der Box des DT uraufgeführte Monologprojekt wurde in der Kategorie „Stück des Jahres“ genannt, Brusilovsky selbst wurde als „Nachwuchskünstler des Jahres“ nominiert und Moritz Kienemann (Schauspielstudium 2011 bis 2015) für sein Spiel in der Produktion als „Schauspieler des Jahres“. Für Kienemann, seit 2024/25 Ensemblemitglied am Deutschen Theater, ist es bereits die zweite Würdigung in Folge: In der vergangenen Saison war er für seine Titelrolle in Ernst Tollers „Hinkemann“ zum „Schauspieler des Jahres“ und „Nachwuchsschauspieler des Jahres“ gewählt worden. Brusilovsky, der schon während des Studiums erste Hörspiele realisierte, ist unter anderem Träger des Nestroy-Preises, des Hörspielpreises der Kriegsblinden und des Prix Italia.

Therese Giehse Theaterpreis 2026 für Ole Lagerpusch

Bereits Anfang August gab der Bundesverband Schauspiel (BFFS) bekannt, dass Ole Lagerpusch (Schauspielstudium 2002 bis 2006) den diesjährigen Therese Giehse Theaterpreis erhält. Geehrt wird er für seine Darstellung in Tiago Rodrigues’ „Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten“ am Schauspielhaus Bochum. Die Rolle sorgte bei der deutschsprachigen Erstaufführung für heftige Publikumsreaktionen; ihren Mut und ihr Durchhaltevermögen hebt Theaterpate Felix von Manteuffel in seiner Begründung ausdrücklich hervor. Verliehen wird der Preis am 11. September 2026 im Rahmen des Deutschen Schauspielpreises.

 

Dieser Text wurde unter Einsatz eines KI-Assistenten (Claude, Anthropic) recherchiert und vorformuliert. Alle Fakten wurden von der Hochschulkommunikation geprüft; die redaktionelle Verantwortung liegt bei der Hochschulkommunikation der HfS Ernst Busch. Mehr zur Haltung der HfS zu Künstlicher Intelligenz: www.hfs-berlin.de/ki

"Fake Jews" am DT mit Moritz Kienemann (c) Jasmin Schuller