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Mensch

Michael Jansky

Studiengang Regie

Biografie

2017-22:

Studium Luft- und Raumfahrtinformatik (B. Sc.) an der Julius-Maximillians Universität in Würzburg

 

2018-23:

Ehrenamliches Engagement am Theater Ensemble Würzburg als Regiesseur und Schauspieler

 

2022:

Hospitanz am Maxim Gorki Theater

 

ab 2023:

Studium Schauspielregie an der HfS Ernst Busch

Projekte an der HfS Ernst Busch

2024

zwei Fleischfachverkäuferinnen von Rosa von Praunheim

Zara und Karina stehen zwischen Glamour, Träumen und Wurst hinter der Fleischtheke. Eine Kundin will unbedingt zu Wurst werden und ein Schwein spricht plötzlich und verrät sein schweizer Bankkonto. Alles Quatsch mit Soße? Nicht solange im kapitalistischen System noch Schweine wie Wurst behandeln und Chefs Menschen wie Schweine behandeln und Hochseiltänzerin zu werden ein Akt der Selbstaufgabe ist. Und dann stehen Zara und Karina plötzlich im Kühlhaus und fragen sich: Wer ist Schuld? Und wer von beiden liebt jetzt wen?

Ein erweitertes Szenenstudium mit einer Musical-Groteske und mit Menschen und Puppen und mit einer Frage und einer Antwort auf Gewalt und Liebe. Totaler Irrsin.

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bat-Festival: get fit for protest

In den 90er Jahren war das Berliner Arbeiter und Studierenden Theater (bat) schon einmal von Studis besetzt um gegen die Zusammenlegung nach der Wiedervereinigung zu protestieren. Etwa drei Jahrzente später fragen sich ein paar Theaterstudierende, warum eigentlich jetzt keiner was macht und niemand so richtig protestiert. Während der Themen-Festival-Woche entsteht eine Show über Widerstand gegen den Widerstand und den Willen zum Protest

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Mosaik von Silvan Rechtsteiner als szenische Lesung anlässlich des Berliner Stückepreis für junges Publikum am Theater an der Parkaue

Für Silas Oma ist Silas einfach Silas. Für alle anderen ist es komplizierter: Ist er ein sehr mädchenhafter Junge? Oder ein sehr jungenhaftes Mädchen? Silas erlebt ein Mosaik: Den Tod der Mutter, einen lila Badeanzug, einen wohlmeinenden aber total tolpatschigen Papa und dann die erste Liebe. Poetisch und unaufgeregt begleiten wir Silas dabei ein Leben zu betrachten.

2025

Das Große Heft nach Agota Krystof

Am Spielen von Kindern erkennt man, in welcher Welt sie leben. Und wenn das Spielen plötzlich gewaltvoller Ernst ist, dann ist das vielleicht die grausamste Tragödie der Menschheit. Und wenn die zwei Zwillinge sagen: „Wir spielen nie.“ dann ist etwas tot. Die beiden härten sich ab, wollen keine Emotionen mehr haben, werden selbst zur Bedrohung für alles, was sich ihnen in den Weg stellt, und notieren alles was ihnen zustößt pedantisch als Aufsätze. Aber genau darin liegt vielleicht eine Hoffnung: Dass das alles doch ein Spiel ist, das die beiden spielen können, weil sie einander haben.

Bei dem Episeidon-Szenenstudium arbeiteten wir Studierende der HfS mit Studierenden der UdK zusammen, und versuchten sich Texten nicht als Romanadaption sonder aus Perspektive des Handelns zu nähern. Daraus entstanden sind eher philosophische Theateressays über Agota Krystofs Roman.

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und hinter der Nacht beginnt die Welt... von Gesa Geue

Fredi ist als Teenagerin das erste mal mit dem Thema Tod konfrontiert als ihre Oma stirbt. Und plötzlich liegt sie selbst im Rettungswagen und eben besagte Oma sitzt neben ihr in Geistform. Für Fredi beginnt eine Reise durch bis dahin unbekannte Gefilde, aber ist es ihre letzte?

Bei der Werkstatt Neue Stücke werden eigentlich neue Texte der Szenisches-Schreiben-Studierenden der UdK als Szenische Lesungen umgesetzt. Oft (wie auch in diesem Fall) entstehen aber auch innerhalb kürzester Zeit kleine Inszenierungen.

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Elizaveta Bam von Daniil Charms

Als Szenenstudium am Athener Konservatorium

2026

Kleiner Ort was nun

Mit der Amateurtheatergruppe Alles Theater entwickelten wir ein Stück über einen Ort, der von Veränderungen überollt wird.

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DRITTJAHRESPROJEKT : Kasimir und Karoline – Tanz auf dem Vulkan nach Ödon von Horvarth

Wir tanzen auf einem Vulkan voller Frust. Liebe, Wirtschaft und Politik sind alle unheilvoll miteinander verknüpft. Selbsternannte frustrierte Männer suchen die Schuld im Außen.

Also hilft nur eins: rein in den Rausch, rein in das, was einen umgibt, jetzt und hier. Rein ins Oktoberfest!

Zwischen Querplattlern, geplatzen Träumen und konstruierter Volkstümlichkeit treffen Kasimir und Karolines Perspektiven gewaltig aufeinander. Wie lange kann man noch um den Vulkan tanzen, bis er explodiert? Gibt es einen gemeinsamen Weg hinaus? Die Suche führt bis auf die Böden einiger Maßkrüge hinaus. Vor allem auch auf die Frage, ob Liebe eine Brücke ist, oder ein Krater.

Darum: Angeschnallt und aufgewacht die wilde Fahrt geht los..os..os…

Ein Rausch aus Puppen und Menschen.

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PUPPENENSEMBLEDIPLOM: Der Menschenfeind von Molière

Alceste hasst alle. Wirklich alle. Mit ihrem höfischen Gebahren, mit ihrer falschen Freundschaft, mit ihrer patriachal kapitalistischen und gleichzeitig kriecherisch bürgerlichen Attitüde können ihn doch alle mal gern haben. Und vor allem hasst er als Puppe die Menschen. Und Celimene hasst als Maske vor allem die unmaskierten. Und vielleicht ist sie aber auch eigentlich ein Mensch oder eine Puppe und vielleicht ist er eigentlich ein Liebender oder ein Geliebter.

Ein Ensembeldiplom im mehrfachen Sinne: Vier Regiestudierende inszenieren vier Puppenspielstudierende die wiederum vier Puppen und Masken inszenieren die von Theaterplastikstudierenden eigens dafür entwickelt wurden.

Projekte

2019

Frankensteins Schöpfung nach Mary Shelley

Theater Ensemble Würzburg

Ein Monster aus Computercode fragt sich, wie es weiter gehen soll in einer Welt in der die K.I. regiert. Während dessen verliert sich seine Programmiererin Mary zwischen der Liebe und einem Wettbewerb.

2020

Leonce und Lena nach Georg Büchner

Theater Ensemble Würzburg

Für den jungen Leonce besteht das Leben am Hof nur aus Langeweile. Und ebenfalls aus Langeweile flieht er nach Italien vor der Langeweile. Und dort trifft er Lena. Verlieben sie sich auch nur aus Langeweile? Und dann rebellieren sie. Aber vielleicht ja nur weil ihnen langweilig ist? Ist Langeweile überhaupt ein Luxus oder ein Problem? Ein Stück für und gegen das Langweilen.

2023

Orlando nach Virginia Woolf

Theater Ensemble Würzburg

Orlando (geboren im 16. Jahrhundert) will Schreiber werden. Doch leider ist er adelig. Und außerdem männlich. Irgendwie scheint für ihn alles nicht zusammen zu passen. Jahrhunderte ziehen vorbei und plötzlich ist er eine sie und das Leben dreht sich um andere Achsen. Fällt nun die Welt für Orlando ins Lot? Ein Leben voller Adel, Literatur, Verehrern und Liebhaberinnen fragt sich nach seiner eigenen Biografie.

© Veronika Masliková
© Veronika Masliková