HfS Ernst Busch UNTEN
Zinnowitzer Str. 11
10115 Berlin
Lily Kuhlmann, Max Radestock und Nathalie Rosenbaum aus der Regieabteilung stellen ihre Hörspielproduktionen vor, die in Kooperation mit dem Deutschlandfunk 2023 entstanden sind und sprechen über ihre Erfahrungen mit ihrem ersten Hörspiel.
Seit 2013 kooperieren Deutschlandfunk und HfS Ernst Busch und bieten seither jedes Jahr neuen Hörspiel-Talenten einen Einstieg in das Arbeitsfeld der Radiokunst. Zahlreiche, mitunter preisgekrönte Produktionen sind aus der Kooperation hervorgegangen. Im Gespräch mit Holger Teschke (HfS) & Sabine Küchler (DLF) geben drei Studierende Einblick in ihre aktuellen Produktionen.
Dein Lied wird noch die Welt vergnügen
Hörspiel von Nathalie Rosenbaum
Wieviel Erde braucht der Mensch?
Hörspiel von Max Radestock nach der Erzählung von Lew Tolstoi
Fluten
Hörspiel von Lily Kuhlmann
Reihe: Busch-Funk
Hörspiel von Nathalie Rosenbaum
„Öfters ist auf Erden, ein Wunder seiner Zeit zu werden, das Los der Mittelmäßigkeit” - so beschreibt es Johanna Charlotte Unzer (1725-1782) in ihrem Gedicht „Der Nachruhm“. Die junge Frau stellt darin mal belustigt, mal inbrünstig kritisch Überlegungen dazu an, wie eine späte Nachwelt auf ihre Zeit, ihr Leben und ihr Werk blicken könnte. Wie wankelmütig sind die Kriterien, die in einer bestimmten Epoche angesetzt werden und woran bemisst sich, wem Lob, Verachtung oder Vergessen blüht? Die historischen Gedichte treffen auf eine Erzählung aus der Gegenwart.
Es sprechen Wassilissa List, Laura Talenti, Marie Nadja Haller, Anna Köllner, Enikö Maria Szasz
Weitere Stimmen Joshua Böke, Deniz Deli, Anne Eigner, Paula Engel, Jakob Gühring, Leonie Krieg, Constantin Kruschwitz, Stefan Kruschwitz, Anton Pelzer, Kostas Pilos, Raphael Reichert-Lübbert, Nathalie Rosenbaum, Alvaro Rentz, Nathan Balthasar Seeger, Gustaf Jakob Willnauer
Regie Nathalie Rosenbaum
Text Nathalie Rosenbaum & Johanne Charlotte Unzer
Musik& Komposition Deniz Deli
Co-Recherche Kundry Reif
Technische Realisation Oliver Dannert und Deniz Deli
Redaktion Sabine Küchler
Hörspiel von Max Radestock nach der Erzählung von Lew Tolstoi
Übersetzung aus dem Russischen: Alexander Eliasberg
Sprecher: Jakob Gühring
Tolstois Erzählung stellt eine Frage von bedrängender Aktualität: Wohin führen uns Gier und stetiges Wachstum? In einer Welt mit endlichen Ressourcen betrifft die Beantwortung dieser Frage jeden Einzelnen von uns und die Gesellschaft im Ganzen.
Im Jahr 1886 schreibt Tolstoi die Parabel „Wieviel Erde braucht der Mensch?“. Der arme Bauer Pachom strebt nach mehr Besitz, denn er möchte ein besseres Leben haben. Aber als er dieses Ziel erreicht hat, gibt er sich immer noch nicht zufrieden – bis ihn seine Gier umbringt.
136 Jahre nach der Veröffentlichung ist Tolstois Gleichnis von der Gegenwart überholt worden. Die Erde hat sich aufgrund der Ausbeutung durch den Menschen massiv verändert. Ihre Ressourcen werden deutlich schneller verbraucht als sie sich auf natürlichem Weg regenerieren können. Die Frage, des Hörspiels ist aktueller denn je: Was brauchen wir wirklich? Worauf können wir verzichten?
Regie: Max Radestock
Ton und Technik: Christoph Rieseberg und Thomas Widdig
Redaktion: Sabine Küchler
Produktion: Deutschlandfunk in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch 2023
Länge: ca. 30' min
Hörspiel von Lily Kuhlmann
Eines Tages bemerkt M., dass alle um ihn herum begonnen haben zu weinen. Er denkt darüber nach, was das jetzt eigentlich heißt: Er so ganz alleine, als einsame Insel, trocken, mitten im Tränenmeer.
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VVK. beginnt 10 Tage vor der ersten Vorstellung
