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PERCE-VAL Johann-Heinrich Rabe

Regie-Diplom

Perce-val (französisch: PERCER [pɛʀse] durchdringen; VAL [m.] Tal) – die*der das Tal durchdringt.

Eine junge Frau leidet unter Panikattacken und Schlaflosigkeit. In ihrer Verzweiflung sucht sie eine Therapeutin auf. Ausgehend von der Analyse-Couch begeben sich die beiden Frauen auf eine Reise, die sie in das Tal der Psyche führt. Die Protagonistin richtet den Blick zurück, erforscht ihre Geschichte und stößt dabei auf prägende Erlebnisse, deren Teil ihre familiäre Biografie ist. Verdrängtes kommt ans Licht. Sie begegnet verstoßenen Gestalten, die durch das Tal wandeln und ihrer Aufmerksamkeit bedürfen.

Wie sieht es aus, wenn man die eigene Psyche wie einen Raum betreten kann? In einem abstrakten Bühnenraum werden Erinnerungen, Ängste und Hoffnungen in minimalistischen Kompositionen aus Sound, Licht und Spiel lebendig.

Basierend auf der Geschichte von Parzival und Merlin aus der Artussage ergründen Johann-Heinrich Rabe und das Ensemble, wie sich das Ich durch ein deutendes Gegenüber weiterentwickelt. Aus einer festgefahrenen Idealvorstellung entsteht durch wiederholte Frustration eine neue, realistische Version. Schließlich geht es nicht um Erlösung, sondern um den Versuch einer Beheimatung dessen, was in den verschlungenen Winkeln des Tals herumirrt.

 

mit Dana Herfurth und Sophie Stockinger 

 

Bühnen- & Kostümbild Liuba-Sophie Rühaak und Eduardo Soto Jiménez

Dramaturgie Ana Edroso Stroebe

Gewandmeisterinnen Simone Pätzold, Marie Lindemann

Inspizienz Wolfgang Dahl

Licht Technik der HfS

Regie & Fassung Johann-Heinrich Rabe

Regieassistenz Maya Ziehlke

Requisite Ilse Schmidt

Sound Alexander Scharf

Technische Leitung Ingmar Steinfurth

HfS Ernst Busch UNTEN

Zinnowitzer Str. 11

10115 Berlin

(c) Liuba-Sophie Rühaak
Johann-Heinrich Rabe
Ana Edroso Stroebe