HfS Ernst Busch UNTEN
Zinnowitzer Str. 11
10115 Berlin
von Ödön von Horvath
„MAN HAT HALT OFT SO EINE SEHNSUCHT IN SICH- ABER DANN KEHRT MAN ZURÜCK MIT GEBROCHENEN FLÜGELN, UND DAS LEBEN GEHT WEITER, ALS WÄR MAN NIE DABEI GEWESEN.“
In dem Theaterstück Kasimir und Karoline von Ödön von Horvath folgen wir mehreren Figuren auf ihrem Weg durch das Oktoberfest. Im Gewühl des rauschenden Bierfestes scheinen sich Klassenschranken vermeintlich für die Dauer eines Bierrausches aufzulösen. Vielleicht aber manifestieren sie sich auch da erst recht. Wer zahlt schließlich für die Ekstase- und wer zahlt für die Verhältnisse? Und wie wirken sich eigentlich diese Verhältnisse auf die menschlichen Beziehungen aus? Die Besitzenden erleben das Fest „gediegen. Sehr gediegen“- Für den Kommerzienrat Rauch „sitzt da noch der Dienstmann neben dem Geheimrat, der Kaufmann neben dem Gewerbetreibenden, der Minister neben dem Arbeiter“ – so lobt er sich die Demokratie. „Trotz Krise und Politik“ - das Oktoberfest, das bringt ihm keiner um. Ob und wie sich das proletarische Fußvolk diese privilegierte Sicht der Dinge auch leisten kann, das erleben wir in Kasimir und Karoline.
Es spielen:
Sarah John
Ronja Bemmann
Eva Inselmann
Dozent:
Philipp Plessmann
Puppenbau:
Melanie Sowa
frei nach Jewgeni Schwarz
Eine bewaffnete Person wird festgenommen. Im Verhörraum des Präsidiums versucht die Polizei die Ereignisse eines Tathergangs genau zu rekonstruieren. Nach und nach entspinnt sich die unglaubliche Geschichte eines Drachen, der seit Jahrhunderten eine Stadt beherrscht und Opfer fordert. Im Zentrum steht die Frage, ob der angebliche Drachenmord Realität, Wahn oder ein Symbol für den Kampf gegen Unterdrückung ist. Während die Aussagen der verdächtigen Person immer tiefer in die Geschichte von Lancelot führen, entwickelt sich eine Diskussion über Freiheit, Macht und den Mut, sich den eigenen Ängsten zu stellen. Ein Szenenstudium zwischen Krimi und Märchen.
Es spielen:
Luisa Ilisch
Eva Laas
Mika Simon Sander
Leitung:
Franziska Rattay
Puppenbau:
Jonathan Gentilhomme
Eine Stückentwicklung
Kannst du die Sehsüchte aller/der Menschen verkörpern? Hast du das Zeug zum Idol?
Zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Erfolg und Versagen, balancieren drei Trainees auf einem schmalen Grat.
Jeder Schritt, harte Arbeit. Eine Welle unzähliger Stimmen entscheidet über ihre Zukunft.
Das Lichtermeer droht zu erlöschen.
Schwarz sind die Tiefen des Ozeans.
Von und mit:
Sophia Carla Brocker
Alexander Grams
Alina Koval
Maria Mandl
Dozentin:
Prof. Roscha A. Säidow
Mit Puppen gebaut von:
Karin Tiefensee
Melanie Sowa
Hagen Tilp
Magdalena Roth
Franziska Müller-Hartmann
Peter Lutz
Ulrike Langenbein
und Ensemble
Mit freundlicher Unterstützung von Film@Busch und Julian Jungel von Labor für Digitalität der HfS Ernst Busch
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Zinnowitzer Str. 11
10115 Berlin
VVK startet 10 Tage vor der ersten Vorstellung.


