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Workshop Einführung in israelbezogenen Antisemitismus im künstlerischen Kontext

Mo, 12.01.2026 von 14:00-17:00 Uhr
Nur für Hochschulangehörige. Um Anmeldung via ida@hfs-berlin.de wird gebeten. Die Rauminfo wird nach Anmeldung per Email versandt.

Einführung in israelbezogenen Antisemitismus im künstlerischen Kontext:

Israelbezogener Antisemitismus tritt in kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten als die häufigste antisemitische Erscheinungsform der Gegenwart auf. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass es sich bei dieser Spielart von Antisemitismus um eine schwer einzuordnende Variante von Antisemitismus handelt. Der Workshop knüpft an die Erkenntnisse aus der Einführungsveranstaltung an und macht deutlich, auch israelbezogener Antisemitismus bezieht seine Rhetorik, Bildsprache und Narrative aus dem Wissensspeicher jahrhundertealter antisemitischer Imaginationen. Das Aufbaumodul befähigt die Teilnehmenden, klassische Motive des Antisemitismus in Bezug auf Israel zu identifizieren und zu deuten. Fallbeispiele aus Institutionen und aus den Künsten zeigen auf, wie israelbezogener Antisemitismus in verschiedenen kulturellen Kontexten wirksam wird und sich in Gewalt gegen Jüdinnen:Juden übersetzt.

Stella Leder ist Dramaturgin und Kulturwissenschaftlerin. 2015 gründete sie das Institut für Neue Soziale Plastik in Berlin, mit dem sie als Pionierin in dem Feld Antisemitismus in Kunst und Kultur adressiert. Das Institut berät und unterstützt Künstler:innen und Institutionen zu allen antisemitismusbezogenen Konflikten und plant und kuratiert eigene Veranstaltungen zu jüdischer Kunst und antisemitismuskritischer Kulturarbeit.

Eva Marburg studierte Theater- und Literaturwissenschaften in Berlin und New York, danach Arbeiten als freie Autorin und Dramaturgin an verschiedenen Theatern. Seit 2016 war sie Redakteurin, Moderatorin und Autorin beim Radiosender SWR Kultur mit Schwerpunkt Theater. Freie Kulturjournalistin für u.a. den "Freitag", die ARD, http://nachtkritik.de. Ihre Schwerpunkte liegen in antisemitismuskritischen Perspektiven in den Künsten, wie Theater, Film und Literatur. Seit 2025 ist sie Projektleiterin für das Institut Neue Soziale Plastik in Berlin.

HfS Ernst Busch

Zinnowitzer Str. 11

10115 Berlin

Um Anmeldung via ida@hfs-berlin.de wird gebeten.