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Doppelter Erfolg beim Berliner Landeslehrpreis 2026

Ernst Busch gewinnt einen Hauptpreis – und ist beim Publikumspreis nominiert

Auszeichnung in der Kategorie „Selbstständige Hervorbringung von Wissen und Kompetenzen“ – zusätzlich stehen die „Klassenzimmerstücke“ auf der Shortlist zum Publikumspreis. Online-Abstimmung bis zum 1. Juli.

Berlin, 10. Juni 2026. Gleich doppelt erfolgreich ist die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch beim erstmals vergebenen Berliner Landeslehrpreis 2026: Das Lehrkonzept „Spielklub – Künstlerische Forschung“ von Prof. Sebastian Quack (Studiengang Spiel und Objekt) wird in der Kategorie „Selbstständige Hervorbringung von Wissen und Kompetenzen“ ausgezeichnet – ein mit 15.000 Euro dotierter Hauptpreis. Zugleich steht die Lehrveranstaltung „Klassenzimmerstücke“ von Prof. Iris Böhm (Studiengang Schauspiel) auf der Shortlist für den Publikumspreis, über den die Öffentlichkeit bis zum 1. Juli online abstimmt.

„Das ist ein großartiger Tag für die Ernst Busch! Dass gleich zwei Lehrkonzepte unserer Hochschule beim Landeslehrpreis ausgezeichnet werden, macht mich unglaublich stolz. Es zeigt, was diese Hochschule ausmacht: exzellente künstlerische Lehre und der Mut, immer wieder neue Wege zu gehen. Ich gratuliere Prof. Quack von Herzen zu diesem verdienten Preis – und ich freue mich riesig, dass auch die ‚Klassenzimmerstücke‘ nominiert sind. Jetzt zählt jedes Voting: Stimmen Sie für uns ab!“, sagt Dr. Anna Luise Kiss, Präsidentin der HfS Ernst Busch.

Hauptpreis: „Spielklub – Künstlerische Forschung“
Der „Spielklub“ aus dem Studiengang Spiel und Objekt versteht Spiel als weit gefächerte kulturelle Praxis – und erforscht sie dort, wo sie tatsächlich stattfindet. Das Format verbindet drei Elemente: einen Theorieblock zu Kulturwissenschaft und Ästhetik des Spiels, eine Reihe von Exkursionen, die die Studierenden selbst organisieren – so ging es unter anderem in ein Spielcasino, in eine interaktive KI-Ausstellung, zu einem Live-Action-Rollenspiel über Familienarchive und zu einem Pferderennen – sowie eine abschließende Reflexion, die die gesammelten Spielerfahrungen mit Unterstützung eines Grafikdesigners in einem eigenen Zine in Print und online wieder in künstlerische Form bringt. So werden die Studierenden zu Forschenden, die sich für Inspirationen weit außerhalb von Kunst und Theater öffnen und eigenes Wissen hervorbringen. Das Preisgeld von 15.000 Euro fließt in die Weiterentwicklung der Lehre an der Hochschule.

„Der Landeslehrpreis Berlin wurde aus der Taufe gehoben. Das eigens hierfür entwickelte Konzept berücksichtigt die Besonderheiten der einzelnen Institutionen und ermöglichte so die Beteiligung an dem spannenden Wettbewerb. Für diese offene Zusammenarbeit bedanken wir uns als HfS bei allen Beteiligten! Für mich ist es ein beglückender Moment, dass die Qualität, die Exzellenz und die Einzigartigkeit unserer Hochschule auf diese besondere Art und Weise gewürdigt wird“, sagt Prof. Cornelia Krawutschke, Vizepräsidentin der HfS Ernst Busch.

Publikumspreis: „Klassenzimmerstücke“ – jede Stimme zählt
Im Wahlpflichtprojekt „Klassenzimmerstücke“ des Studiengangs Schauspiel erarbeiten maximal vier Studierende unter intensiver Betreuung eine Inszenierung, die nicht auf der Hochschulbühne gezeigt wird, sondern direkt in Berliner Schulklassen – ohne Bühne, ohne Vorhang, auf Augenhöhe mit dem Publikum. Die Stücke werden passgenau für Lehrplan und Klassenstufe der Partnerschulen ausgewählt. Das Format steht für den direkten Weg der Kunst in die Gesellschaft: Es spielt vor jungen Menschen, für die Theater oft keine Selbstverständlichkeit ist, und nimmt damit Kulturvermittlung und Publikumsentwicklung als Aufgaben einer Kunsthochschule ernst. Das anschließende Gespräch mit den Schüler*innen über Stoff, Aufführung und Beruf ist fester Bestandteil.

„Im Klassenzimmer gibt es kein Verstecken. Die Studierenden erleben ein Publikum, das unmittelbar und ehrlich reagiert: eine Erfahrung, die kein Bühnenraum ersetzen kann“, sagt Prof. Iris Böhm.

Über den mit 5.000 Euro dotierten Publikumspreis entscheidet die Öffentlichkeit: Bis zum 1. Juli, 14:30 Uhr, kann unter www.lehrpreis-berlin.de online abgestimmt werden.

Beide Auszeichnungen werden am 1. Juli ab 17 Uhr im Rahmen der Verleihung des Landeslehrpreises an der Berliner Hochschule für Technik gefeiert; das Ergebnis des Publikumspreises gibt die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege an diesem Abend bekannt.

Jetzt abstimmen: https://survey.lamapoll.de/Lehrpreis-Berlin-Publikumspreis (bis 1. Juli, 14:30 Uhr)

Pressekontakt
Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch
Laura Diehl 
Julica Raudonat
Hochschulkommunikation 

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10115 Berlin
Tel. (030) 75 54 17 - 190
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