HfS verleiht DAAD-Preis an Jonathan Kolski

DAAD-Preis 2022

Der französische Choreographie-Studierenden Jonathan Kolski hat am 22.05. im Rahmen des „Tags der offenen Ernst Busch“ den DAAD-Preis 2022 erhalten. Die HfS zeichnete ihn u.a. für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in den Vereinen „Leipzig tanzt“ und „Zukunst e.V.“ aus.

Als Choreograph, Performer, Tanzpädagoge und Produzent untersucht Jonathan Kolski die Reibung zwischen Zeitgenössischem Tanz und verschiedenen Kunst- und Wissensformen, von Neuem Zirkus bis zu wissenschaftlicher Forschung: ihn interessiert, wie Tanz in diversen Feldern unerwartet auftaucht und produktiv wird. So entstehen neue Räume, in denen körperbasierte und andere Praxen sich zusammen artikulieren und in Resonanz treten.

An deutschen Hochschulen sind aktuell mehr als 400.000 ausländische Studierende immatrikuliert, die an ihrem jeweiligen Hochschulort nicht nur studieren, sondern auch leben, arbeiten und sich in vielfältiger Weise engagieren. Um die Aufmerksamkeit einer breiteren Öffentlichkeit sowohl auf die Bereicherung zu lenken, die diese Studierenden für Forschung, Lehre und Kunst bedeuten, als auch auf das ehrenamtliche Engagement, das viele von ihnen tagtäglich zeigen, hat der Deutsche Akademische Austauschdienst vor mehr als zehn Jahren den DAAD-Preis ins Leben gerufen. Er ist mit 1.000 Euro dotiert und darf von jeder Hochschule, an der mindestens 30 ausländische Studierende eingeschrieben sind, einmal pro Jahr vergeben werden. Auswahlkriterien sind akademische Leistungen sowie soziales, interkulturelles oder sonstiges ehrenamtliches Engagement.

(c) Barbara Braun / Mutphoto