Die Hochschule für Schauspielkunst setzt sich aktiv für die Förderung von Frauen* und Gleichstellung aller Geschlechter ein. Dabei wissen wir: Dieses Ziel ist kein fertiger Zustand oder ein „Nice-to-Have“, sondern Teil eines fortlaufenden Lern- und Entwicklungsprozesses, der nie abgeschlossen sein wird. Wir, als Hochschule und als Teil der Gesellschaft, entwickeln uns stetig weiter, lernen dazu, hinterfragen Strukturen und gestalten Veränderung gemeinsam. Wir alle – Studierende, Lehrende und Mitarbeitende – tragen Verantwortung, neue Perspektiven einzubeziehen, Machtverhältnisse kritisch zu reflektieren und uns gegenseitig herauszufordern. So entsteht ein Raum, in dem künstlerische Freiheit und gesellschaftliche Verantwortung Hand in Hand gehen - eine Freiheit die künstlerisches Schaffen als Teil gesellschaftlicher Wirklichkeit begreift und neue Ausdrucksformen erprobt. Damit unterstützen wir aktiv die Weiterentwicklung der Theater-, Tanz- und Filmbranche hin zu machtkritischen, intersektional sensiblen, barrierefreien und ökologisch verantwortungsvollen Produktions- und Arbeitsweisen, die verschiedene Formen von Diskriminierung und Privilegierung in ihrer Verschränkung mitdenken. Theaterbühnen sind seit jeher Ausdrucksformen, die Geschlechterbilder und Machtstrukturen verhandeln, hinterfragen und neu konstruieren können. Unsere Aktivitäten im Bereich Gleichstellung umfassen daher nicht nur die Kernbereiche der Hochschule – Lehre, Forschung und Administration –, sondern auch die Förderung von Bewusstseinsbildung in Bezug auf die Repräsentation und Reflexion von Geschlechterbildern auf der Bühne, in Inszenierungen und in dramaturgischen Prozessen.
Als Frauen*- und Gleichstellungsbeauftragte sind wir Ansprechpartner*innen für alle Geschlechter zu Themen der Gleichstellung, Chancengerechtigkeit und Antidiskriminierung.
Wenn Du dazu Fragen hast, wende Dich an frauenbeauftragte@hfs-berlin.de.



