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Weisse Pfeile auf schwarzem Hintergrund, die in allen Größen und etwas chaotisch angeordnet in verschiedene Richtung zeigen. In der Mitte Text: Sprich darüber, Du bist nicht allein!

Hilfsangebote, Konfliktberatung und Beschwerdestelle

Sprich darüber – Du bist nicht allein!

Beschwerdestelle

Unsere Hochschule soll ein Ort sein, an dem sich alle – Studierende und Mitarbeitende – sicher, respektiert und wertgeschätzt fühlen. Falls Sie Benachteiligung oder Ausgrenzung erfahren oder beobachten, stehen wir Ihnen unterstützend zur Seite. Zögern Sie nicht, sich an uns zu wenden. Gerade in der künstlerischen Ausbildung entstehen besondere Nähe- und Distanzsituationen: Körperinszenierung, fordernde Probenphasen, Konkurrenzdruck und starke Emotionen prägen den Alltag. Umso wichtiger ist es, die eigenen Grenzen zu kennen, sie zu benennen und dafür einzutreten, dass sie geachtet werden – denn nur in einem respektvollen Miteinander kann sich künstlerische Arbeit frei entfalten.

Manchmal ist es nicht leicht zu erkennen, ob eine Situation problematisch ist:
Handelt es sich um eine fordernde Probe oder schon um Machtmissbrauch? Ist das nur ein rauer Umgangston oder bereits Mobbing? Ist eine bestimmte Geste ein Ausdruck von Nähe – oder ein Übergriff? 

Wenn Sie sich unsicher fühlen, wenn Ihnen eine Situation ein ungutes Gefühl gibt oder Sie Zeug*innen von grenzüberschreitendem Verhalten werden – vertrauen Sie ihrem Gefühl. Sie müssen keine eindeutige Antwort haben, um das Gespräch zu suchen.

Jeder Mensch – ob Studierende, Lehrende oder Mitarbeitende in Technik und Verwaltung – hat das Recht darauf, dass seine persönlichen Grenzen respektiert werden. Eine respektvolle Hochschulkultur lebt vom Mut, Irritationen und Grenzverletzungen nicht zu übergehen. In diesem Sinne verstehen wir das Ansprechen solcher Erfahrungen als Ausdruck von Verantwortung und als Beitrag zu einer lernenden Gemeinschaft.

Kontakt: frauenbeauftragte@hfs-berlin.de

Mediation - der Türöffner

Die Mediationsstelle „Türöffner“ bietet allen Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden der HfS einen vertraulichen Rahmen zur konstruktiven Klärung von Konflikten.

Mediation ist ein freiwilliges und strukturiertes Verfahren, in dem die beteiligten Personen mit Unterstützung einer neutralen, allparteilichen Moderation eigene Lösungen entwickeln. Ziel ist es, Missverständnisse zu klären, Spannungen abzubauen und tragfähige Vereinbarungen zu ermöglichen.

Sie können sich an die Mediationsstelle wenden, wenn Gespräche festgefahren sind, Konflikte eskalieren oder Sie sich eine professionelle Begleitung im Dialog wünschen. Die Kontaktaufnahme ist unverbindlich. Link zum Türöffner 

Kontakt

Verabreden Sie ein erstes Gespräch: konfliktsprechstunde@hfs-berlin.de oder frauenbeauftragte@hfs-berlin.de 

Externe Hilfe & Beratung

Ich bin in einer unmittelbaren Notsituation:

Berlin hat einen sehr guten Krisendienst, der rund um die Uhr erreichbar ist.
https://www.berliner-krisendienst.de/

Ich möchte mit jemandem anonym reden:

Ein vertrauliches und anonymes Gesprächsangebot von Studierenden für Studierende bietet die Nightline Berlin.
http://berlin.nightlines.eu/

Ich brauche innerhalb WENIGER TAGE einen psychotherapeutischen Sprechstundentermin:

Als gesetzlich Krankenversicherte können Sie über https://eterminservice.de/terminservice einen Termin für eine Psychotherapeutische Sprechstunde buchen.

Die Wartezeit beträgt maximal vier Wochen. Erfahrungsgemäß wird Ihnen jedoch innerhalb der nächsten Tage ein Termin angeboten.

Dieses Angebot ist ein Erstgespräch, indem ein Krankheitsverdacht abgeklärt wird. Außerdem wird eine Einschätzung darüber abgegeben, ob eine weitere Behandlung im Rahmen der gesetzlichen Krankenversichersicherung notwendig ist.

Weitere nützliche Links für Unterstützung:

TelefonSeelsorge (insb. Suizidprävention und Notfälle)
Die TelefonSeelsorge ist kostenfrei, anonym und rund um die Uhr erreichbar. Sorgen und Probleme werden diskret und vertraulich behandelt. Alle Mitarbeiter*innen sind im Bereich Suizidprävention geschult und bieten eine Anlaufstelle für akute Notfälle.
Tel. (24h): 116 123 oder 0800 1110111 oder 0800 1110222
Webseite: www.telefonseelsorge.de

krisenchat.de
Betroffene können sich bei krisenchat.de jederzeit Hilfe holen. Digitale, psychosoziale Beratung erfolgt per Chat in Echtzeit, rund um die Uhr, ohne Wartezeit oder Registrierung, kostenlos und vertraulich.
SMS & Whatsapp (24h): 0157 359 981 43
Webseite: www.krisenchat.de

„KrisenKompass“ App
Ein Notfallkoffer für die Hosentasche – on- und offline.
Webseite: www.telefonseelsorge.de/krisenkompass

Opferhilfe Berlin e.V. unterstützt Menschen, die eine Straftat erlebt haben.
Tel.: (030) 395 2867
E-Mail: info@opferhilfe-berlin.de
Webseite: www.opferhilfe-berlin.de

Reach Out unterstützt Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und berät Angehörige, Freund*innen der Betroffenen und Zeug*innen eines Angriffs.
Tel.: (030) 6956 8339
E-Mail: beratung@reachoutberlin.de
Webseite: www.reachoutberlin.de

MuTeS: Muslimisches SeelsorgeTelefon 
Das muslimische SeelsorgeTelefon (MuTeS) steht allen Menschen ohne Ansehen von Religion, Herkunft, Alter oder Geschlecht offen und ist kostenlos. Bei MuTeS arbeiten qualifizierte Muslime ehrenamtlich. Nach Absprache sind Seelsorgegespräche auf Arabisch, Türkisch, Urdu und weiteren Sprachen möglich. 
Tel. (24h): (030) 443 509 821
Webseite: www.mutes.de

Das Netzwerk gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit (angesiedelt bei Inssan e.V.) bietet eine Erstberatung und Unterstützung bei Diskriminierungaufgrund der muslimischen oder muslimisch zugeschriebenen Identität.
Tel.: (030) 20 61 96 39
E-Mail: antidiskriminierung@inssan.de
Webseite: www.netzwerkdiskriminierung.de

Der Verein EACH ONE TEACH ONE (EOTO) bietet Antidiskriminierungs-und Sozialberatung, direkte Unterstützung in Diskriminierungsfällen für afrikanische, afrodiasporische und Schwarze Menschen.
Tel.: (030) 983 24 177
E-Mail: eachone@eoto-archiv.de
Webseite: www.eoto-archiv.de

Matan | מת: Telefonseelsorge auf Hebräisch 
Matan ist eine Telefonseelsorge auf Hebräisch, die von ehrenamtlichen und ausgebildeten Mitarbeiter*innen geleistet wird. Das leitende Projektteam besteht aus erfahrenen Psycholog*innen und Sozialarbeiter*innen. 
Täglich 20–22 Uhr und Di & Do 10–12 Uhr
Tel.: 0800 000 164 2
Webseite: www.matanline.de

Helpline Ukraine
Die Helpline Ukraine bietet eine kostenlose Telefonberatung bei allen Sorgen, Problemen und Themen. Die Beratung erfolgt in ukrainischer und russischer Sprache.
Mo–Fr 14–17 Uhr
Tel.: 0800 500 225 0
Webseite: www.nummergegenkummer.de/helpline-ukraine

Doweria | Телефон Доверия: Russischsprachige Telefonseelsorge 
Die russischsprachige Telefonseelsorge aus Berlin arbeitet mit ausgebildeten russischsprachigen Ehrenamtlichen eng mit der Kirchlichen Telefonseelsorge Berlin und Brandenburg und dem muslimischen Seelsorge Telefon zusammen. 
Tel. (24h): (030) 440 308 454
Webseite: www.russische-telefonseelsorge.de 

Hilfsangebot für Menschen mit Fluchterfahrung
Im Zentrum ÜBERLEBEN finden Überlebende von Gewalt und Flucht sowie Menschen mit unterschiedlichen Migrationserfahrungen medizinische, psychotherapeutische, sozialarbeiterische und integrative Unterstützung. 
Mo–Do 9-17 Uhr & Fr 9-15 Uhr
Tel.: (030) 30 39 06 0
Webseite: www.ueberleben.org

Psychologische Beratung BIPoC LSBTIQ+, LSBTIQ+ mit Flucht- und Migrationsbiografien
Kostenlose psychologische Beratung für LSBTIQ+ Migrant*innen und/oder Geflüchtete und LSBTIQ+ Menschen, die Rassismuserfahrungen machen. Begleitet werden: Gewalt-, Unterdrückungs- und Diskriminierungserfahrungen, Traumata, Krisensituationen in Migrationsprozessen, Konflikte, Trennungen, Störungen und Ängste u.a.
Termine per E-Mail: kontakt@fzm-berlin.com
Webseite: www.fzm-berlin.com/projekte/projekte?id=509

S.U.S.I Interkulturelles Frauenzentrum unterstützt Migrantinnen durch unterschiedliche Beratungsangebote.
Tel.: (030) 7895 9394
E-Mail: susifrz@aol.com
Webseite: www.susi-frauen-zentrum.com

Themis – die Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt
Themis berät Menschen aus der Kultur- und Medienbranche, und das unabhängig, überbetrieblich und unentgeltlich. Betroffene, Zeug*innen und Arbeitgebende begleiten sie dabei juristisch und psychologisch.
E-Mail: beratung@themis-vertrauensstelle.de
Mo, Mi, Do 10–12 Uhr & Mi, Do 15–17 Uhr
Tel.: (030) 23 63 20 20
Webseite: www.themis-vertrauensstelle.de

Das Frauenkrisentelefon unterstützt Frauen in schwierigen Situationen auf Deutsch, Englisch, Farsi/Dari.
Telefonische Hotline: (030) 615 4243
Persönliche Beratung für Migrantinnen: (030) 615 7596
Webseite: www.frauenkrisentelefon.de

Der Sonntags-Club bietet psychosoziale Beratung, Antidiskriminierungsberatung, Beziehungsberatung und Wohnraumberatung (über QUEERHOME*) für alle Menschen, die sich im LSBTIQA+-Spektrum wiederfinden. Beratung auf Englisch möglich.
Tel.: (030) 449 75 90
E-Mail: beratung@sonntags-club.de
Webseite: www.sonntags-club.de/beratung.php

Frieda Frauenzentrum e.V. unterstützt Frauen* durch unterschiedliche Beratungsangebote, u.a. auch Beratung für Betroffene von Stalking und Cyberstalking.
Tel. (Terminvereinbarung): (030) 422 4276
Webseite: www.frieda-frauenzentrum.de

Die Gewaltschutzambulanz an der Charité erstellt kostenlose rechtsmedizinische Dokumentation von Verletzungen, die gerichtsfest sind.
Tel. (Terminvergabe): (030) 450570 270
E-Mail: gewaltschutz-ambulanz@charite.de
Webseite: www.gewaltschutz-ambulanz.charite.de

LARA unterstützt und begleitet Frauen* bei der Überwindung der Folgen von sexuellen Gewalttaten und Übergriffen.
Telefonische Hotline (Mo-Fr 9-18 Uhr): (030) 216 8888
E-Mail: beratung@lara-berlin.de
Webseite: www.lara-berlin.de

Wildwasser unterstützt mit Selbsthilfe und Beratungsangeboten Frauen* und Trans*, die in ihrer Kindheit sexualisierte Gewalt erlebt haben oder dies vermuten.
Tel: (030) 693 9192 (Es gibt auch offene Erstberatung ohne Anmeldung.)
E-Mail: selbsthilfe@wildwasser-berlin.de
Webseite: www.wildwasser-berlin.de/wildwasser.htm

LesMigraS ist der Antidiskriminierungs-und Antigewaltbereich der Lesbenberatung und setzt sich ein für eine Gesellschaft, in der alle Aspekte des Lebens und der Persönlichkeit von lesbischen, bisexuellen Frauen, Trans* und Inter* akzeptiert und wertgeschätzt werden. Telefonische und persönliche Beratungen auf Englisch, Persisch, Niederländisch, Türkisch oder Deutsch. Für weitere Sprachen arbeitet LesMigras mit Dolmetscher*innen zusammen.
Telefonische Hotline (siehe Öffnungszeiten von LesMigras): (030) 2191 5090
Webseite: www.lesmigras.de

MANEO – Das schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin
Opferhilfe und Unterstützung bei Diskriminierung und Gewaltstraftaten an Schwulen und männlichen Bisexuellen in Berlin. Durch psychosoziale Opferberatung erhalten Betroffene schnelle Ersthilfe. Das Angebot richtet sich an Betroffene, Zeug*innen, Partner und Angehörige. Schwule und bisexuelle Männer* mit Fluchterfahrung finden bei MANEO Safe Spaces und Unterstützung. Als Meldestelle erfasst MANEO Übergriffe gegen LSBTI+ in Berlin.
MANEO – Das schwule Anti-Gewalt-Projekt in Berlin, c/o Mann-O-Meter e.V. Bülowstrasse 106, 10783 Berlin 
Tel. (täglich 17-19 Uhr, sonst Anrufbeantworter): (030) 216 33 36
E-Mail: opferhilfe@maneo.de
Website: www.maneo.de
LSBTI+ Übergriff melden: www.maneo.de/report

StandUp Antidiskriminierungsprojekt der Schwulenberatung Berlin Beratungen für schwule, bisexuelle Männer, lesbische Frauen, trans- oder intergeschlechtlicher Mensch, mehrsprachiges Beratungsangebot
Tel.: (030) 23 36 90 -80 /Tel.: (030) 44 66 88 0
E-Mail: info@schwulenberatungberlin.de
Webseite: www.schwulenberatungberlin.de

Tauwetter unterstützt Männer*, die in der Kindheit oder Jugend sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren. (Weitere Anlaufstellen in anderen Städten und webbasierte Ressourcen sind hier aufgelistet: www.tauwetter.de/de/betroffene/adressen.html)
Tel.: (030) 693 8007
E-Mail: mail@tauwetter.de
Webseite: www.tauwetter.de

Polizei Berlin: Ansprechpersonen für LSBTIQ+
Bei der Polizei Berlin gibt es zwei Stellen, die sich nur LSBTIQ+Themen widmen. Anne von Knoblauch und Michael Späth beraten bei polizeibezogenen Fragen mit LSBTIQ-Bezug.
Tel.: (030) 4664 979 444
E-Mail: lsbti@polizei.berlin.de
Webseite: www.berlin.de/polizei/aufgaben/ansprechpersonen-fuer-lsbtiq

Handreichung "Was tun bei queerfeindlichen Vorfällen" (Camino, 2025)
https://camino-werkstatt.de/publikationen/handreichung-was-tun-bei-queerfeindlichen-vorfällen

Nummer gegen Kummer: Kinder- und Jugendtelefon
Junge Menschen finden telefonisch am Kinder- und Jugendtelefon und in der Online Beratung per Mail und Chat Rat, Hilfe, Trost und Unterstützung. Kostenfrei und anonym. 
Tel. (Mo–Sa 14–20 Uhr): 116 111
Webseite: www.nummergegenkummer.de

Elterntelefon
Beratung für Eltern, Erziehende und andere Bezugspersonen. Ob bei Erziehungsproblemen, Schwierigkeiten in der Schule, Familienkrisen, Sucht oder Stress im Netz, das Elterntelefon berät bei allen Themen und Sorgen.
Mo, Mi, Fr 9–17 Uhr & Di, Do 9–19 Uhr
Tel.: 0800 111 0 550
Webseite: www.nummergegenkummer.de/elternberatung

Die BIG-Hotline (häusliche Gewalt) unterstützt Frauen und deren Kinder, die in ihrer Beziehung Gewalt erleben, nach ihrer Trennung immer noch von ihrem Ex-Partner bedroht und belästigt werden oder Übergriffen ausgesetzt sind.
Telefonische Hotline (täglich 8-23 Uhr): (030) 611 0300 (Es gibt die Möglichkeit, eine Dolmetscherin anzufragen.)
Webseite: www.big-hotline.de (Es gibt hier auch einen Link für E-Mail Beratungen.)

PAPATYA & SIBEL: Schutz und Beratung bei häuslicher Gewalt
Die anonyme Kriseneinrichtung PAPATYA bietet Schutz und Beratung in Fällen von familiärer Gewalt, Zwangsverheiratung und Verschleppung. Die Onlineberatung SIBEL berät Mädchen und junge Frauen, LGBTI*Q, Paare und private und professionell Helfende um die Themen familiäre Gewalt, Kontrolle und Zwangsverheiratung.
E-Mail: beratung@papatya.org & sibel@papatya.org
Erreichbar über Jugendnotdienst (täglich 9-21 Uhr): (030) 610 062
Webseite: www.papatya.org