Stipendien der Studienstiftung des Deutschen Volkes vergeben

Herzlichen Glückwunsch an

Janna Mohr wurde in Zürich geboren und wuchs dort in einer Musikerfamilie auf. Nach Abitur und Austauschjahr in Costa Rica absolvierte sie u.a. eine Lecoq-Bewegungstheater-Ausbildung in Brüssel, war Förderpreisträgerin der Migros-Kulturprozent, gründete mit Komiliton*innen die Compagnie "Ausartung" und absolvierte ein fünfmonatiges Praktikum beim Zentrum des Theater der Unterdrückten in Rio de Janeiro. Am Jungen Schauspielhaus Zürich arbeitete sie als Theaterpädagogin und Regieassistentin.Von  2016-2018 war sie fest angestellte Theaterpädagogin am Theater im Marienbad in Freiburg, wo sie ihre große Liebe für Puppen- und Objekttheater entdeckte. Seit 2018 studiert sie Zeitgenössische Puppenspielkunst an der HfS Ernst Busch und fühlt sich pudelwohl in diesem subversiven und skurrilen Universum animierter Dinge. Janna Mohr möchte mit ihrer Arbeit außergewöhnliche Räume für ästhetische und gesellschaftliche Forschung kreieren, Kommunikationsmöglichkeiten ausloten und bereichernden Perspektivenaustausch fördern.

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Hannah Schillinger (Krismair) begann ihre professionelle Tanzausbildung an der Iwanson International School in München und setzte sie als Studentin im BA Studiengang „Modern Theatre Dance“ an der Amsterdam University of the Arts (AHK) fort. Im letzten Jahr ihres Studiums verbrachte sie ein einjähriges Internship in der Tanzkompanie ICK Amsterdam, geleitet von Emio Greco und Pieter C. Scholten. Neben ihrer tänzerischen Ausbildung begann Hannah auch, ihre eigene Arbeit und Research zu entwickeln. Ausgehend von einem zuhörenden, sinnlichen Körperverständnis, untersucht sie das menschliche Wahrnehmungspotenzial und die Rolle von bewusster Körperwahrnehmung in Bezug auf soziale und ökologische Interaktion. Seit 2019 ist sie Teil des "MA Choreographie" Studiengangs am HZT Berlin.  

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Emma Petzet wuchs in einem künstlerisch geprägten Umfeld in Hamburg auf und kam als Tochter zweier bildender Künstler, Nana Petzet und Ólafur Sveinn Gislason, früh mit performativen Darstellungsformen in Berührung. Nach dem Abitur auf der Rudolf Steiner Schule Hamburg Wandsbek, wo sie erste Bühnenerfahrungen sammelte, begann sie im September 2018 ihr Studium an der HfS Ernst Busch. Ihre Faszination für ihr Fach Schauspiel formuliert Petzet so: "Bühne oder Leinwand stellen eine klare Trennlinie zwischen Kunst und Leben dar und stecken das Spielfeld ab, in dem die Kunst erst stattfinden kann. Im Moment einer gelungenen Aufführung ist es aber möglich, Publikum und Bühnengeschehen eins werden zu lassen und den Graben zwischen Spiel und Wirklichkeit zu überwinden."

Daneben wurden noch Zuki Ringart und Therese Bendjus (beide HZT Berlin BA ’Tanz, Kontext, Choreographie’) ausgewählt. 

Foto Martina Thalhofer